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Wie wollen Sie mit dem Bahnlärm umgehen?

Der Kandidaten-Check Wie wollen Sie mit dem Bahnlärm umgehen?

Welche Positionen beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach. Heute: "Wie wollen Sie mit dem Problem des Bahnlärms weiter umgehen?"

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Der Bahnlärm ist eine großes Belastung für Wunstorf.

Quelle: Sven Sokoll

Karsten Grobe, SPD: "Der Bahnlärm in Wunstorf ist ohne Frage schon heute eine große Belastung. Deshalb bin ich gegen eine weitere Trasse im Süden Wunstorfs. Sollte sie dennoch kommen, müssen wir umfassenden Lärmschutz für alle betroffenen Ortsteile von der Bahn einfordern, auch für die Bremer Strecke. Dafür werde ich mich einsetzen. Wir dürfen beim Thema Lärmschutz nicht locker lassen."

Axel Brockmann, CDU: "Verkehrslärm ist eine Belastung und kann krank machen. Wunstorf ist vom Fahrzeugverkehr stark betroffen und gehört bundesweit zu den sechs am stärksten von Schienenlärm belasteten Städten. Der Bahnverkehr wird voraussichtlich weiter zunehmen. Deshalb wird die CDU bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes darauf drängen, dass der Lärmschutz an den Bahnlinien im Wunstorfer Bereich weiter verbessert wird."

Harald Sandek, Grüne: "Gemäß §47 des Bundesimmissionsschutzgesetzes ist das Eisenbahnbundesamt seit Januar 2015 für die Erstellung eines bundesweiten Lärmaktionsplanes für die Haupteisenbahnstrecken außerhalb von Ballungsräumen zuständig. Eine Minderung der Lärmbelastung kann daher nur in gemeinsamen Gesprächen zwischen Bahn, Land und Kommune erreicht werden. Ein weiterer Ausbau der Lärmschutzwände in Wohngebieten ist erforderlich."

Daniel Farnung, FDP: "Ein guter Bahnanschluss ist für Wunstorf und die vielen Pendler unserer Stadt elementar und steigert die Attraktivität der Stadt. Durch konstruktive Gespräche mit den Verantwortlichen seitens der Deutschen Bahn, wollen wir den Bahnlärm weiter durch aktiven und passiven Lärmschutz mindern."

Rüdiger Hergt, Linke: "Weitere, aufwendigere Lärmschutzwälle fortsetzen, Güterverkehr wenn möglich umleiten, soweit als möglich von Seiten Wunstorfs und der Region Hannover Druck auf die DB ausüben, um den von ihr verursachten Lärm zu mindern."

Bernd Wischhöver, AfD: Leider ist Wunstorf bei diesen Dingen nur mehr Zaungast, ohne direkte Einflussmöglichkeiten. Da wo es möglich ist, muss versucht werden, weiteren Bahnlärm zu verhindern und Lärmschutzmaßnahmen einzufordern. Eine Zunahme des Güterverkehrs mit alten, lauten Waggons muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert werden, die Begleitung von geplanten Neubaustrecken ist daher zwingend nötig."

Von der Redaktion

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