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"Wo wollen Sie neuen Wohnraum schaffen?"

Der Kandidaten-Check "Wo wollen Sie neuen Wohnraum schaffen?"

Welche Positionen beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach. Heute: "Wo wollen Sie neuen Wohnraum schaffen?"

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Der Ruf nach neuen Baugebieten in Wunstorf ist in den vergangenen Monaten wieder lauter geworden.

Quelle: Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Wilhelm Bredthauer, SPD: "Bezahlbarer Wohnraum ist für die Entwicklung der ganzen Stadt zwingend erforderlich. Wir werden private Initiativen unterstützen und die Voraussetzungen für benötigte Flächen und Bauvorhaben schaffen. Bei der Entwicklung von Baugebieten sind die Nähe zu Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Ärzten, ÖPNV und Nahversorgung ebenso wichtig wie Bezahlbarkeit, Mehrgenerationenwohnen und Zentrums- oder Ortskernnähe."

Christiane Schweer, CDU: "Private Investoren planen in der Kernstadt zurzeit größere hochpreisige Wohneinheiten. Der CDU ist es wichtig, dass insbesondere in den Ortsteilen wieder die Möglichkeit besteht zu bauen. Daher wird die CDU gezielt Vorschläge zur Ausweisung von Bauland vorstellen und entsprechende Anträge einbringen. Zu prüfen ist ein Standort für Investoren im sozialen Wohnungsbau, um bei staatlichen Förderungen vorbereitet zu sein."

Meike Holste, Grüne: "Wir wollen uns in erster Linie auf die Verdichtung der Stadt konzentrieren. Das heißt die Möglichkeiten für Lückenschluss, Rückbebauung und Geschossbau verbessern. Die Modernisierung von Altbauten sollte gefördert werden. Falls neue Baugebiete am Stadtrand ausgewiesen werden, wollen wir eine Gettobildung durch Einfamilienhäuser verhindern und streben eine Durchmischung von Einfamilienhäusern, Reihenhäuser und Geschossbau an."

Daniel Farnung, FDP: "Derzeit werden vorhandene Baulücken in Wunstorf und den Stadtteilen geschlossen. Aktuell entsteht zum Beispiel Wohnraum „Am alten Markt“, „In den Ellern“, an der Wassermühle, am Barneplatz, in der Langen Straße und vielen weiteren Orten. Langfristig muss es aber unser Ziel sein auch außerhalb der Kernstadt neue Wohngebiete zu erschließen."

Rüdiger Hergt, Linke: "Wunstorf ist an vielen Stellen beschnitten unter anderem Leine, Fliegerhorst, Steinhuder Meer, K+S, DB. Neben einer behutsamen Lückenbebauung in allen Ortsteilen bleibt eigentlich nur der süd- bis südwestliche Raum, wobei auch hier die Landwirtschaft berücksichtigt werden muss. Um es noch einmal zu sagen, flächenverzehrende Logistikansiedelungen machen in Wunstorf wenig Sinn."

Bernd Wischhöver, AfD: "Die AfD fordert Wohnbauflächen in allen Ortsteilen in erforderlicher Menge auszuweisen. Der Markt wird die weitere Entwicklung selbst regeln. Steuergelder für Gutachten mit kurzer Halbwertzeit auszugeben, wie es die SPD offenbar wieder andenkt, ist überflüssig. Wo neue Wohnungen entstehen, werden ältere Wohnungen frei. Diese stehen dem Markt zumeist günstiger zur Verfügung, als in Neubauten im Geschosswohnungsbau."

Von der Redaktion

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