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Katzenkuschler und Gassigeher

Klein Heidorn Katzenkuschler und Gassigeher

Im Tierheim am Frachtweg Klein Heidorn gibt es auch in den Sommerferien reichlich zu tun. Zudem werden neue Pläne verfolgt.

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Katzenkuschlerin Kerstin Paulmann kümmert sich rührend um die Katzen im Tierheim – aber auch Hunde fühlen sich dort wohl.

Quelle: Lange-SChönhoff

Klein Heidorn. Klein Heidorn. Füttern, streicheln, Gassi gehen, kuscheln und vieles mehr: Im Tierheim gibt es kein Sommerloch, auch in den Ferienmonaten ist dort viel zu tun. Neben einigen Fundtieren kümmern sich Mitarbeiter und Ehrenamtliche in den Sommermonaten vor allem auch um ihre tierischen Feriengäste.

„Unsere Pension ist voll, das ist schön. Wir haben viele Stammgäste. Das zeigt, dass sich die Tiere bei uns wohlfühlen und die Besitzer Vertrauen zu uns haben. Eine Unterbringung ist auch nur für eine Nacht möglich“, sagt Ralf Klänhammer vom Tierschutzverein.

Ausgesetzte Tiere beherbergt das Tierheim Am Stiefelholz zurzeit nicht. Es sind ohnehin weniger, seit viele Haustiere mit Chips gekennzeichnet sind. Fünf Hunde, 30 Katzen, darunter Fundtiere, und vier Kleintiere werden gerade versorgt. Damit es allen rundum gut geht, kümmern sich zwei festangestellte Mitarbeiter, drei Auszubildende, zwei Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) und drei weitere bezahlte Kräfte um die Tiere.

Bufdi Martin Wieser kommt aus Berlin und ist seit Dezember in Wunstorf. „Ich konnte schon immer gut mit Tieren umgehen. Nach drei Tagen Probearbeit stand für mich fest, das möchte ich machen. Es gefällt mir hier gut, ich wohne bei Verwandten“, sagt der 27-Jährige.

Gern bei den Tieren ist auch Kerstin Paulmann. Sie komme dreimal die Woche und kümmere sich um die Katzen, erzählt die Neustädterin. „Sie ist eine von mehreren sogenannten Katzenkuschlerinnen. Sie kümmern sich intensiv um die Tiere. So gewöhnen wir unsere Heimtiere an den Menschen“, sagt Klänhammer. Auch Gassigeher gibt es noch. Dabei übersteige die Zahl der Ausgehwilligen oft die Zahl der vorhandenen Hunde.

Besonders gut angenommen wird von den Hundebesitzern das große Freilaufgehege am Tierheim. „Häufig tollen hier acht bis zehn Hunde gleichzeitig durch die Gegend. Es gibt zwei feste Gruppen. Wer das Gelände nutzen möchte, sollte sich anmelden“, sagt Klänhammer.

Künftig werde es ein weiteres Außengehege geben. Eine etwa 50 Quadratmeter große Wiese sei für Hasen, Meerschweinchen und andere Kleintiere reserviert. Das Gelände sei nach oben gegen Greiftiere gesichert, nach unten gebe es einen Buddelschutz, versichert der Tierschützer. Außerdem gibt es zwei neue Hütten. Eine große Holzgarage dient künftig als Lager, vor allem für die vielen gespendeten Tierflohmarktartikel. Diese werden am 20. September, von 14 bis 17 Uhr verkauft.

Von Christiane Lange-Schönhoff

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