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Kaufleute nehmen sich Leerstände vor

Steinhude Kaufleute nehmen sich Leerstände vor

„Steinhude ist nicht unattraktiv, aber es gibt Potenzial, noch mehr zu tun.“ Deshalb hat die Vorsitzende der Steinhuder Werbegemeinschaft, Kirsten Kolberg, am Dienstag gemeinsam mit Politikern nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.

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Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss sieht sich die Graf-Wilhelm-Straße an.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Auffällig sind derzeit viele Leerstände im Ort, auch in guten Lagen. Die Werbegemeinschaft will sich des Themas annehmen, indem ein Arbeitskreis auf die Eigentümer zugeht und gemeinsam nach Möglichkeiten sucht. Zumindest für einzelne Immobilien zeichnen sich aber wieder Neuzugänge ab, wie Wirtschaftsförderer Uwe Schwamm zu berichten wusste: etwa für den einstigen Elektro-Laden an der Graf-Wilhelm-Straße und das frühere Fischrestaurant am Alten Winkel.

Das Wichtigste ist, dass das frühere Café Cassis im Scheunenviertel wahrscheinlich im Oktober wieder in Betrieb geht - wieder als Café, kombiniert mit einem Verkauf. Kolberg begrüßte das: „Alle leiden dort darunter, dass das Cassis geschlossen ist.“ Die Betreiber ziehen allerdings nur innerhalb des Scheunenviertels um, sodass dann noch die kleinere Scheune zwischen Weinscheune und Tourist Info wieder neu zu füllen ist.

Einige frühere Läden im Ortskern haben die Eigentümer mittlerweile schon in Ferienwohnungen umgewandelt - eine Entwicklung, die in Maßen durchaus positiv ist: „Daraus hat sich auch eine Qualitätsverbesserung ergeben. Aber nur Ferienwohnungen sind natürlich auch zu wenig“, sagte Willi Rehbock, der Chef der Tourismusgesellschaft.

Unzufriedenheit herrscht mit dem Wochenmarkt sonnabends in der Graf-Wilhelm-Straße, der nur drei klassische Stände hat. „Den könnte man darauf reduzieren und an die Friedenseiche bringen“, sagte Harald Brandes (SPD). Außerdem forderte Ortsbürgermeister Jürgen Engelmann (SPD) bessere Kontrollen, inwiefern die Geschäftsleute die Regularien beim Verkauf einhalten: „Es gibt leider schwarze Schafe.“

Kolberg wies darauf hin, dass seit dem Neubau der Deichstraße die Fußgängerzone an Wochenende zugeparkt ist, weil noch keine neuen Absperrpoller installiert wurden und die Verbotsschilder offenbar nicht wahrgenommen werden. Der Ortsrat hatte die fehlenden Poller auch schon zur Sprache gebracht. Der Ausschussvorsitzende Karl-Peter Philips (CDU) schlug vor, auch über die Verkehrsführung im Ortskern insgesamt noch einmal nachzudenken: Vielleicht lasse sich mit einer Einbahnstraßenregelung die Situation beruhigen.

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