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Kirche bekommt neuen Glanz

Wunstorf Kirche bekommt neuen Glanz

Nach längeren Planungen hat der Kirchenvorstand von St. Bonifatius nun die dringend notwendigen Arbeiten im Innenbereich und der Sakristei beschlossen. Die Gesamtkosten betragen etwa 65 000 Euro.

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Es geht los: Die Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Bonifatius ist beschlossen: Konrad Weiner von der Arbeitsgruppe Fundraising zeigt, wo in der Kirche überall Hand angelegt werden muss.

Quelle: Lange-Schönhoff

Wunstorf. Alte Fußbodenbeläge, ausgetretene Altarstufen, in die Jahre gekommene Sitzbänke, nicht mehr zeitgemäßes Mobiliar, zerschlissene Sitzpolster: Das sind nur einige Punkte im umfangreichen Renovierungskatalog der 1954 erbauten Pfarrkirche.

„Los geht es am 11. Februar. Während der Bauzeit ist es unvermeidbar, dass die Kirche komplett geschlossen wird. Wenn alles gut läuft, wird die Kirche zu Palmsonntag am 20. März wieder zur Verfügung stehen“, sagte Konrad Weinert von der Arbeitsgruppe Fundraising. Diese wird die dringend notwendigen Renovierungsarbeiten finanziell unterstützen. „Die Finanzierung ist außerdem durch Rücklagen der Gemeinde gesichert“, sagte Weinert. Das Geld für die Sitzpolster sei da. Eine Spende von 9000 Euro stehe dafür bereits zur Verfügung. Die Arbeiten vergebe der Kirchenvorstand bewusst an Firmen aus Wunstorf und Umgebung, betonte er.

Im Innenbereich der Kirche habe es seit ihrer Erbauung keine nennenswerten Veränderungen gegeben. Darum seien besonders auch die Maßnahmen zur Wärmedämmung wichtig. Die Tür des Turms zum Kirchenraum sowie die Zwischentür am Haupteingang bedürften einer Erneuerung nach energetischen Gesichtspunkten, betonte Weinert.

Die Fundraiser der Kirchengemeinde - den Arbeitskreis gibt es seit 2003 - haben schon einige Projekte unterstützt: Die Erweiterung des Glockenstuhls und die Anschaffung einer neuen Glocke (2014) gehören wie auch die neue Orgel (2010) dazu. Im Laufe der Jahre seien etwa 120 000 Euro zur Unterstützung solcher Projekte zusammengekommen, schätzte Weinert.

Am Sonntag, 24. Januar, wollen Kirchenvorstand und Arbeitskreis die Gemeinde über das neue Projekt informieren. „Nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr laden wir zur Begegnung ins Gemeindehaus ein. Dort werden wir Fragen beantworten und über Aktivitäten berichten. Bei einem Tag der offenen Tür Ende Februar haben Interessierte dann auch die Möglichkeit, die Baustelle zu besichtigen“, kündigte Weinert an.

Christiane Lange-Schönhoff

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