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Kirche bedankt sich bei Ehrenamtlichen

Wunstorf Kirche bedankt sich bei Ehrenamtlichen

Auf die Ehrenamtlichen vom Arbeitskreis Asyl und Integration ist seit 30 Jahren Verlass. Grund genug für den Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf – der Arbeitskreis gründete sich 1986 vor allem aus Kirchenmitgliedern – einmal Danke zu sagen.

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Superintendent Michael Hagen bedankt sich bei den Ehrenamtlichen für ihr Engagement im Arbeitskreis Asyl und Integration.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Am Freitagabend waren Ehrenamtliche zu einer kleinen Feier im Haus Johannes eingeladen. Die Andacht zuvor im diakonisch-kirchlichen Zentrum sowie das Fest standen unter dem Wort aus dem Matthäus-Evangelium "Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen."

Superintendent Michael Hagen ließ die vergangenen 30 Jahre noch einmal Revue passieren. Der Ursprung des Arbeitskreises liegt in der Ankunft von 97 Flüchtlingen. Ein Frauentreff wurde ins Leben gerufen und Kinderbetreuung angeboten. Es folgten 2003 Sprachkurse für Frauen. Im vergangenen Jahr entstand mit dem Internationalen Café ein beliebter Treffpunkt im "Immergrün" an der Küsterstraße.

An manchmal auch unkonventionelle Hilfe, wie die Einkaufspatenschaften, erinnerte der Erste Stadtrat Carsten Piellusch. Damit die Flüchtlinge nach Einführung von Wertgutscheinen über Bargeld verfügen konnten, nutzten Ehrenamtliche die Gutscheine für ihren Einkauf und zahlten das Geld bar an die Flüchtlinge aus. "Machen Sie weiter", bat er die Anwesenden.

Diese Bitte hatte auch Winfried Gburek, der als katholischer Kirchenvertreter, symbolisch eine Schatzkiste mit 31 Weizenkörnern übergab. Ein Korn für jedes vergangene und eins für das nächste Jahr.

In bewegenden Worten fasste Sami Aiyoubi den Grund seines Engagements zusammen. Er kam 2005 mit seiner Familie nach Deutschland und Mitglieder des Arbeitskreises haben sie beim Einleben unterstützt. "Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen", bedankte er sich. Dies erhaltene Hilfe möchte er nun zurückgeben.

Von Rita Nandy

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