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Klimaschutzmanagerin hat viele Ideen

Wunstorf Klimaschutzmanagerin hat viele Ideen

Seit einem halben Jahr ist Karina Lehmann als Klimaschutzmanagerin in der Stadtverwaltung tätig, sie hat viel vor. Im Umweltausschuss des Rates berichtete sie über anstehende Projekte und ihre Ideen.

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Treppe statt Aufzug: Auch ein kleiner Beitrag für den Klimaschutz, um den sich Karina Lehmann bei der Stadt Wunstorf kümmert.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Bewusstsein schärfen und Energie einsparen, das will die quirlige Stadtmitarbeiterin erreichen. Ein Mittel: Mit einer monatlich erscheinenden Klima-Kolumne will sie Themen rund um den Klimaschutz aufgreifen und Tipps geben, wie jeder zum Schutz des Klimas beitragen kann. Mit der Klimaschutzagentur der Region Hannover will sie im April die Kampagne „Strom abwärts“ nach Wunstorf holen. Wer möchte, kann sich in der Zeit vom 8. bis 30. April eine kostenlose Stromsparberatung ins Haus holen und Tipps bekommen, wie im Haushalt weniger Energie verbraucht werden kann. Auch beim Wunstorfer Wirtschaftswochenende (WuWiWo) wird die Kampagne dabei sein.

Das Fahrrad spielt in den Pläne der Klimaschutzmanagerin eine wichtige Rolle. Wunstorf beteiligt sich an der Aktion Stadtradeln. Alle 21 Kommunen der Regionen sind dabei. Es geht darum, in 21 Tagen möglichst viele Kilometer mit Fahrrädern anstatt mit Autos zurückzulegen. Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, in der Freizeit eine Tour unternehmen oder den Einkauf per Rad erledigen – alles wird dokumentiert und zusammengezählt. Auftakt soll der autofreie Sonntag in Hannover am 29. Mai sein. Wer es sich zutraut, kann sich auch als Stadtradel-Star versuchen und 21 Tag völlig aufs Auto verzichten.

Ums Fahrrad dreht sich auch alles bei einem Infostand „Fahrradcheck“, für den Lehmann die BI Umweltschutz Hannover in die Innenstadt holt (Termin steht noch nicht fest). Mit Infoständen zu weiteren Themen will Lehmann im Laufe des Jahres auf weitere klimarelevante Themen hinweisen.

Aber auch spezielle Ansprechpartner wird sie besuchen. Stromsparen in Kitas ist eine Kampagne, die sie nach den Sommerferien startet. Auch innerhalb der Verwaltung macht sie aufmerksam. „Mit Änderungen im Nutzungsverhalten lassen sich im Rathaus zehn Prozent Strom einsparen“, so sagte sie am Donnerstagabend im Umweltausschuss.

Heftiges Kopfnicken erntete sie für die Idee des „Pedibusses“. Ziel: Weniger Autos vor Grundschulen. Eltern und Lehrer sollen die Kinder zu Fuß zur Schule oder nach Hause bringen anstatt die Straßen vor Schulen mit Autos zu verstopfen.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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