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Kolenfeld Engagement ermöglicht Besuch

Zwei russische Ensembles treten im Oktober in Kolenfeld, Bordenau und Wunstorf auf. Der Kulturausstausch ist Ergebnis privater Initiative und vielseitiger Hilfe.

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Der Slavinski-Chor tritt in Kolenfeld, Bordenau und Wunstorf auf. Chorleiter Valeriy Slavinski will den musikalischen Austausch und auch den Abbau von Vorurteilen fördern.

Quelle: Privat

Wunstorf. Ulrike Wecken-Gaschler ist ganz begeistert. Zahlreiche Unterstützer haben sich auf ihre Initiative hin gefunden und machen alle zusammen möglich, dass ein russischer Chor nebst einem weiteren Ensemble nach Kolenfeld kommen kann. So kommt es im Oktober zu einem deutsch-russischen Kulturaustausch.

Der Slavinski-Chor aus Kaluga und das Ensemble Rasdolje werden zunächst am Sonntag, 11. Oktober, um 17 Uhr in der Kolenfelder Kirche auftreten. Die etwa 30 Musiker werden vom 10. bis 14. Oktober bei Gastfamilien in Kolenfeld wohnen und zwei weitere Konzerte in Bordenau und Wunstorf geben.

Kaluga liegt etwa 250 Kilometer südwestlich von Moskau und ist eine Kultur- und Industriestadt, in der auch deutsche Unternehmen Werke haben. Wecken-Gaschler war dort privat zu Gast. Jemand nahm sie einfach mal mit zu einer Probe des Slavinski-Chores. Die Kolenfelderin war vom ersten Ton an begeistert von den Sängern. Anschließend saßen Sänger und Gäste zusammen - dabei entstand die Idee zu einem Gastspiel in Kolenfeld.

Das ließ sich nun mit einer Konzertreise der russischen Sänger in die Schweiz verbinden. Wecken-Gaschler nahm die Vorbereitungen in die Hand. Sie verteilte Handzettel in Kolenfeld, auf denen sie um Unterstützer warb. Die fanden sich in kurzer Zeit und in großer Zahl. „Ich war ganz überrascht über die positive Resonanz in unserem Ort“, sagt sie. Unterstützung gab es dann auch noch aus anderen Ortsteilen. So sind jetzt Quartiere für die Sänger gefunden, Kuchen werden gebacken, und Wecken-Gaschler hat für den viertägigen Aufenthalt der Gäste aus Kaluga ein Programm ausgearbeitet.

Seit mehr als 20 Jahren sind die Sänger aus Kaluga bei ihren Konzertreisen durch Westeuropa um einen kulturellen Austausch mit Russland bemüht. „Ziel ist es, auf musikalischer Ebene mit Vorurteilen aufzuräumen“, sagt der Begründer und Chorleiter Valeriy Slavinski. Bei den Konzerten darf sich das Publikum auf kirchenslavische Lieder, Stücke europäischer Musiker und altbekannte Volkslieder freuen. Sie sind gespickt mit einem Hauch Melancholie und Sehnsucht nach einem besseren Leben.

Das Ensemble Rasdolje besteht aus acht Musikern, die in landestypischen Trachten auftreten und mit russischen Volksliedern für eine mal fröhliche und mal besinnliche Atmosphäre sorgen.

Am Sonntag, 11. Oktober, tritt der Slavinski-Chor und das Ensemble Rasdolje um 17 Uhr in der Kirche Kolenfeld auf. Weiter geht es am Montag, 12. Oktober, um 20 Uhr in der Kirche in Bordenau mit dem Slavinski-Chor und den Nameless Voices. Letzter Termin ist Dienstag, 13. Oktober, um 20 Uhr in der Aula der IGS Wunstorf. Dort stehen der Slavinski-Chor und der Popchor Wunstorf auf der Bühne.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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