Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Kommunen sollen Fest mit absichern

Wunstorf Kommunen sollen Fest mit absichern

Das Festliche Wochenende am Steinhuder Meer gehört zum den Höhepunkten der Saision. Doch trotz der Beliebtheit verzeichnet das Fest regelmäßig ein Minus ind er Kasse. Jetzt sollen die Kommunen potentielle Defizite ausgleichen. Diese verlangen dafür Einsicht in die Unterlagen.

Voriger Artikel
Neuer Haupteingang zum Fliegerhorst in Betrieb
Nächster Artikel
Sensationsnachwuchs am Steinhuder Meer

Höhepunkt der Saison: Das Festliches Wochenende in Steinhude, zu dem auch die Optimistenregatta gehört.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf/Hagenburg. Die Kommunen am Meer sollen sich an einem möglichen Defizitausgleich des Festlichen Wochenendes beteiligen. Der Wunstorfer Rat hat demnächst darüber zu befinden, ob die Stadt dafür einen Betrag von bis zu 19.000 Euro beisteuern soll. Dieser Vorschlag ist in einer Ratsvorlage zur Erhebung des Fremdenverkehrsbeitrages enthalten. Der Aufsichtsrat der Steinhuder Meer Tourismus (SMT) GmbH hatte vor einiger Zeit beschlossen, das Fest weiterhin zu veranstalten. Es gab durchaus Diskussionen, ob das Fest für die Vermarktung noch sinnvoll ist, auch wenn es einen Saisonhöhepunkt darstellt.

Der Rat der Gemeinde Hagenburg will Zahlen und Analysen darüber erhalten, wie die jahrelangen Defizite zustande gekommen sind. Weiterhin möchte das Gremium darüber informiert werden, was seitens des Veranstalters unternommen wird, um dieses Defizit künftig zu minimieren.

Hagenburg soll gemäß seinem einprozentigen Anteil an der SMT-Gesellschaft mit Blick auf das nächste Festliche Wochenende eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 414 Euro stellen. Mit großer Mehrheit, aber nicht einstimmig, wird die Gemeinde das Geld zur Verfügung stellen.

Zum Veranstaltungsgeschäft der SMT insgesamt hatte Geschäftsführer Willi Rehbock am Mittwoch im Ortsrat Großenheidorn gesagt: „Wir machen es gern, aber es ist nicht unser Kerngeschäft.“ Doch wo die Gesellschaft Lücken im Angebot sieht, springt sie selbst ein - so kommen in diesem Jahr immerhin 170 Tage mit eigenen Veranstaltungen zusammen.

Weil die SMT 60 Prozent ihres Budgets selbst erwirtschaften muss, etwa mit dem Hauptumsatzbringer Wohnmobilstellplatz, schlägt schlechtes Wetter schnell ins Kontor: „Die letzten Tage waren teilweise eine Katastrophe“, sagte Rehbock. Wer als Tourist nach Steinhude kommt, ist nach den vorliegenden Rückmeldungen meist insgesamt mit dem Aufenthalt am Meer zufrieden. Wenn Kritik geäußert wird, dann geht es dabei um ein fehlendes großes Hotel mit Wellness-Bereich und um mangelnde Tagungsmöglichkeiten.

Zudem werden fehlende wetterunabhängige Angebote und die Gastronomieszene kritisiert. In der Gastronomie gebe es Höhen und Tiefen, sagte Rehbock.

Von Albert Tugendheim, Jan Peter Wiborg und Sven Sokoll

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6smmpl8cc9d1j4maoerv
Musikzug meistert Premiere ihres Dirigenten

Fotostrecke Wunstorf: Musikzug meistert Premiere ihres Dirigenten