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Krawczyk erzählt die Geschichte eines Nazis

Steinhude Krawczyk erzählt die Geschichte eines Nazis

Der Liedermacher und Schriftsteller Stephan Krawczyk, einst DDR-Oppositioneller, hat vor Schülern ein Buchprojekt vorgestellt, in dem er den Lebensweg eines jungen Neonazis nachzeichnet.

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Stephan Krawczyk singt und liest gegen Rechtsextremismus.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Mit seinen kritischen Liedern war er einst ein profilierter Oppositioneller in der DDR, seine Verhaftung und Abschiebung in den Westen sorgten 1988 für großen Wirbel. Heute ist der Schriftsteller und Liedermacher Stephan Krawczyk für die Bundeszentrale für politische Bildung unterwegs, um vor dem Rechtsextremismus zu warnen - gestern bei den Neunt- und Zehntklässlern des Schulzentrums Steinhude.

„Sei kein dummer Tropf, hau der Ideologie auf den Kopf“, singt Krawczyk schon in einem der Lieder, mit denen er seine Lesung „Mensch Nazi“ auflockert. Er schildert die Lebensgeschichte des Neonazis Klemens und plädiert mit ihr dafür, dass nur Gesprächsangebote junge Menschen von diesem Weg abbringen können.

Zuvor hatten die Fünft- und Sechstklässler des Gymnasiums sich ein Theaterstück über digitale und andere Formen des Mobbings angesehen, das ihnen die Kulturschule Leipzig präsentierte. „Heute haben die meisten in der dritten oder vierten Klasse schon ihr erstes Handy, deshalb müssen wir immer zeitiger damit anfangen“, sagte Lehrerin Anke Schuster. Vor den Schülern betonte Schauspielerin Daniela Frese: „Aus der schweigenden Mehrheit muss meist nur jemand anfangen zu sagen, dass etwas nicht in Ordnung ist.“

sok

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