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Kunsthandwerker locken ins Scheunenviertel

Wunstorf Kunsthandwerker locken ins Scheunenviertel

Der Kunsthandwerkermarkt im Scheunenviertel ist bei Ausstellern und Besuchern gleichermaßen beliebt. Bereits zur Eröffnung am Sonnabend kamen viele Besucher zum Bummeln vorbei. Wer noch nicht da war. Ein Besuch lohnt sich: Am Sonntag ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

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Farina (8) dreht fasziniert auf dem Steinhuder Kunsthandwerkermarkt ein Sandbild. Vater Winfried Maag und Tante Gaby Hähner schauen ihr dabei zu.

Quelle: Rita Nandy

Steinhude. Zu Beginn setzt Katja Kipper noch ihre dekorativen, getöpferten Ohrenkneifernester für den Garten zusammen. "Ich bin immer sehr gerne hier", sagt die Bielefelderin, die sich mittlerweile auch eine Stammkundschaft aufgebaut hat.

Für Jochen Heine ist es die erste Ausstellung in Steinhude. Er ist mit seiner Familie aus Dresden angereist, um Kinderbekleidung aus Biostoffen anzubieten. "Es ist wunderschön hier mit den Scheunen", sagt Heine und nennt Besucherin Sigrid Sieger die Vorzüge der Bekleidung, wie "mitwachsende Hosen" mit langen Bündchen zum Umschlagen. Außerdem drückt nichts am Bauch, weil sie weder Knöpfe noch Reißverschluss haben. Das überzeugt die Garbsenerin, die selber näht und normalerweise auch im Steinhude mit ausstellt. Doch diesmal ist die Oma von fünf Enkelkindern gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt.

Die Besucher können den Handwerkern auch bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen, beispielsweise beim Aufbereiten von Stühlen oder Töpfern. Meike Tietz strickt gerade an einem Dreieckstuch aus Mohair und Seide. Für diejenigen, die auch gerne zu Strick- oder Häkelnadel greifen möchten, liegen an ihrem Stand auch Anleitungen bereit. "Die sind der Renner. Häkeln und Stricken ist wieder total in", freut sich die Hannoveranerin.

Mit seinen heiteren Büchern, wie "Schmunzelattacken" und "Geschichten eines Harzer Lausbuben" zaubert Autor Manfred Gerike ein Lächeln auf das Gesicht der Besucher. Mit dem dürften auch viele Kunden das Scheunenviertel wieder verlassen, weil sie mit Unikaten, wie Dekorationsartikel, Schmuck, Taschen, Seifen oder Pralinen wieder nach Hause gehen.

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Von Rita Nandy

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