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Kunstschule setzt Projekt fort

Wunstorf Kunstschule setzt Projekt fort

Die Kunstschule kann ihr erfolgreiches Integrationsprojekt fortsetzen, das sie im vergangenen Herbst zunächst mit Geld aus dem Etat des Wunstorfer Ortsrates anbieten konnte. Kunst sollte für Frauen aus unterschiedlichen Kulturkreisen dabei zur gemeinsamen Sprache werden, wenn sie die deutsche Sprache noch nicht richtig gelernt hatten.

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Die Kunstschule Wunstorf setzt ihre Integrationsprojekt für Frauen und ihre Kinder fort.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Im November und Oktober nahmen viele Frauen das Angebot gemeinsam mit ihren Kindern an, eine Fortsetzung wünschten sich alle Beteiligten. Nun hat das Landesministerium für Wissenschaft und Kultur eine Förderung aus seinem Kunstschulprogramm zugesagt. Außerdem stellen die Stiftung Rotes Lehmhaus und die Firma Nortech Datensysteme Geld für das Projekt zur Verfügung, das weiterhin auch die städtische Gleichstellungsstelle unterstützt.

Somit kann es am 17. Februar weitergehen. An jedem ersten und dritten Mittwoch eines Monats betätigen die Frauen und ihre Kinder sich zwischen 16 und 18 Uhr gemeinsam künstlerisch in der Kunstschule, Hindenburgstraße 42a. „Wir möchten Raum schaffen zur kreativen Auseinandersetzung mit der jeweiligen Lebenssituation mit den Mitteln der Kunst“, sagt die Kunstschulleiterin Ulrike Coldewey. Die Sozialarbeiter der Stadt werden unter den Migranten dafür werben, auch mit anderen Institutionen will die Kunstschule dafür Kontakt halten. Die Einrichtung richtet die Einladung aber ausdrücklich auch an die alteingesessenen Frauen aus Wunstorf, um Begegnung zu fördern. Coldewey betont: „Hier findet ein wichtiger sozialer Austausch aller Beteiligten statt.“

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