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Fliegerhorst sucht die Besten

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Im WuWiWo-Gespräch: Die Ausbildungswerkstatt des Lufttransportgeschwaders 62 in Wunstorf.

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Doris Lammers am Stand des LTG 62.

Quelle: Leonie Frank

Wunstorf. Das LTG 62 sucht Nachwuchs und zwar den besten. Knapp 130 junge Menschen werden am Standort ausgebildet, Männer wie Frauen. Im Fokus ihrer Lehrstunden: Der A400 M.

Am Stand von HAZ/NP auf dem Wunstorfer Wirtschaftswochenende stellte Presseoffizierin Doris Lammers die Ausbildung im Fliegerhorst vor. Zur Zeit gibt es 128 Auszubildende am Standort. "Wir sind aber immer auf der Suche nach jungen, ambitionierten Menschen", sagt Lammers.

Wer sich für eine Ausbildung beim LTG 62 interessiert, kann sich für die zivile Laufbahn mit den Schwerpunkten technische Instandhaltung und Wartung der Flugzeuge entscheiden, oder während eines Praktikums im Rahmen der Ausbildung einen Blick in die militärischen Berufsfelder werden und sich auf Zeit für den Beruf in Uniform entscheiden.

Seit 1960 gibt es die Ausbildungswerkstatt in Wunstorf. "Bewerbungen erreichen uns aus dem ganzen Land, vor allem aber aus unserer Region und aus Sachen und Sachsen-Anhalt. Da gibt es diese Berufssparte nicht", sagt Lammers. Dabei ist für den Start im September bereits im Oktober des Vorjahres Bewerbungsschluss. Die Auszubildenden müssen sich nach dreieinhalb Jahren entscheiden - zivile oder militärische Laufbahn.

Lammers betont im Gespräch, dass besonders die Frauen unter den Auszubildenden oft herausstechen durch ihre Motivation. Denn eine Ausbildung beim LTG 62 ist keine Männersache. Lammers: "Im gesamten Bewerbungsverfahren ist eine Gleichberechtigungsbeauftragte dabei, damit keine Nachteile entstehen." Froh ist sie auch über die große Akzeptanz der Bevölkerung. "Mit unseren 40 Flugzeugen in Wunstorf kann es schon mal lauter werden, etwa bei einer Übung. Ich sehe es nicht als selbstverständlich an, dass die Bevölkerung darauf mit so viel Verständnis reagiert,aber ich freue mich über diese große Akzeptanz."

Unser nächstes WuWiWo-Gespräch: 17 Uhr mit dem Wasserverband Garbsen-Neustadt. Thema: Können wir unser Wasser noch trinken?

Von Leonie Frank

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