Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Lechner fordert leichtere Nachnutzung

Wunstorf Lechner fordert leichtere Nachnutzung

Eine ansehnliche Flüchtlingsunterkunft entsteht in Großenheidorn. Allerdings ist wegen der gesunkenen Flüchtlingszahlen völlig unklar, wann und wofür sie genutzt wird. Bei einem Besuch des Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner (CDU) war Konsens, dass die Investition nicht völlig umsonst sein darf.

Voriger Artikel
Wieder ein Motorradfahrer verunglückt
Nächster Artikel
A2 bis Dienstagmorgen gesperrt

Sommertour des Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner in Großenheidorn: Besuch im Flüchtlingswohnheim in Containerbauweise.

Quelle: Sven Sokoll

Großenheidorn. Der Politiker hatte Großenheidorn als eine Station seiner Sommertour ausgewählt. Ein Hindernis für eine andere Nutzung ist der Standort im Gewerbegebiet, von dessen baurechtlichen Regeln es nur für die Flüchtlingsunterbringung eine Ausnahme gab. "Wir müssen vielleicht überlegen, ob wir nicht weitere Ausnahmen schaffen, um eine dauerhafte Nutzung zu ermöglichen", sagte Lechner bei seinem Besuch am Montag. Ortsbürgermeister Manfred Wenzel könnte sich vorstellen, dass aus dem Containerkomplex mit 120 Betten zum Beispiel eine Jugendherberge wird.

"Für Firmen wie unsere sind es natürlich gute Zeiten", sagte Frank Wildhagen von der Wunstorfer Hachmeister Mobil- und Systembau GmbH. Nach Angaben des Geschäftsführers sind die Vorräte auf dem Gelände stark geschrumpft, denn 1500 Container sind derzeit vermietet. In Großenheidorn laufen die Vereinbarungen über fünf Jahre, im September hätten die ersten Bewohner einziehen können.

Als erste Station hatte Wenzel den Streit um den Ausbau der Klosterstraße geschildert und angeregt, statt der einmaligen Anliegerbeiträge für die unmittelbaren Anwohner über regelmäßige Abgaben für alle nachzudenken, ähnlich wie es bei der Kanalisation läuft.

Die Gastgeber präsentierten Lechner auch die Mehrzweckhalle von 1973, die die Ortsgemeinschaft unbedingt erhalten will - auch wenn in den nächsten Jahren Sanierungen anstehen. Bei der Randstundenbetreuung wollten die Besucher noch klären, wie sie sich in einen Ganztagsschulbetrieb integrieren lassen würde. Auch der Kindergarten stand noch auf dem Besuchsprogramm.

In der vergangenen Woche hatte Lechner den Wunstorfer Part seiner Sommertour in Steinhude begonnen. An diesem Freitag besucht er das Butteramt, unter anderem mit einer Station im vorläufig geschlossenen Freibad in Bokeloh.

doc6qqu8et0ia119me4di50

Fotostrecke Wunstorf: Lechner fordert leichtere Nachnutzung

Zur Bildergalerie

Von Sven Sokoll

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sou12065oi1e3senhn4
Engelsflügel haben es in Innenstadt geschafft

Fotostrecke Wunstorf: Engelsflügel haben es in Innenstadt geschafft