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Christliche Kirchen organisieren lange Nacht

Wunstorf Christliche Kirchen organisieren lange Nacht

Im Lutherjahr 2017 will die lutherische Kirche sich nicht nur auf die eigenen Traditionen besinnen, sondern auch auf die Gemeinsamkeiten mit den anderen christlichen Konfessionen. Das Ergebnis ist eine Ökumenische Lange Nacht der Kirchen, die für den 5. Mai in der Wunstorfer Kernstadt geplant ist.

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Freuen sich auf die Ökumenische Lange Nacht der Kirchen (von links): Winfried Gburek (St. Bonifatius), Tim Sukowski (K 21), Vera Christina Pabst (Bokeloh und Stift), Marit Ritzenhoff (Luthe), Michael Hagen (Superintendent), Jenny Kutschker (K 21), Jörg Boggel-Trahe (Baptisten) und Diakonin Karola Königstein.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Schon seit einigen Jahren treffen sich die beteiligten Gemeinden in Wunstorf bei einer Ökumenischen Plattform - außer Lutheranern und Katholiken auch Methodisten, Baptisten und die Pfingstlergemeinde K 21. "Wir tauschen uns aus, um mehr über einander zu wissen", sagte der lutherische Superintendent Michael Hagen. Jetzt wollen sie mit dieser gemeinsamen Veranstaltung an die Öffentlichkeit gehen.

An elf Kirchen und kirchlichen Einrichtungen soll es an dem Abend von 18 bis 24 Uhr ein Programm geben, das von einer Andacht und einem Abschlusssegen eingerahmt wird. Dabei wechseln sich Aufführungen und Zeiten der Begegnung im Halbstundentakt miteinander ab. Fest eingeplant sind für alle Standorte Phasen, in denen Gäste aus anderen Gemeinden das Programm gestalten. Auch wenn der Abend sich wegen der kurzen Wege auf die Kernstadt konzentrieren wird, dürfen und sollen auch die Umlandgemeinden mitwirken.

Die Organisationsgruppe mit Winfried Gburek (St. Bonifatius), Jenny Kutschker (K 21), Vera Christina Pabst (Bokeloh/Stift) und Marit Ritzenhoff (Luthe) ruft die Gemeinden jetzt dazu auf, bis 1. November Vorschläge für Programmbeiträge zu senden. Sie haben dazu einen Flyer vorbereitet, informieren über die Gemeindebriefe und sind per E-Mail unter langenacht2017@kirche-neustadt-wunstorf.de zu erreichen. Ein Motto haben sie schon gefunden. Das moderne "#grundgenug" bezieht sich auf eine Stelle im biblischen Korintherbrief über Jesus Christus als den gemeinsamen Grund aller Christen. "Der Hashtag zeigt aber auch, dass wir die sozialen Medien für die Veranstaltung sehr aktiv einbeziehen wollen", sagte Kutschker.

In der Ökumenischen Plattform arbeiten die Konfessionen zusammen, die auch der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen angehören und sich damit auch gegenseitig als solche anerkennen. "Wir sind in der Zusammenarbeit weiter als viele denken. Aber wir wollen auch die Vielfalt dabei akzeptieren und uns nicht angleichen", sagte Hagen.

Von Sven Sokoll

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