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Leck im Freibad Bokeloh ist lokalisiert

Wunstorf Leck im Freibad Bokeloh ist lokalisiert

Die städtischen Bäderbetriebe haben gemeinsam mit der Firma Purena einen Weg gefunden, das Freibad Bokeloh mit relativ wenig Aufwand wieder betriebsbereit zu machen. Mittlerweile steht fest, dass ein Ablaufstrang im Springerbecken undicht ist. Er soll im Frühjahr komplett abgehängt werden.

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Seit mehreren Wochen suchen die Bäderbetriebe nach einem Leck im Freibad Bokeloh.

Quelle: Sven Sokoll

Bokeloh. Systematische Drucktests an allen Zu- und Abläufen haben in der vergangenen Woche schließlich zu dem Ergebnis geführt, dass der Schaden in einem der fünf Ablaufstränge des Schwimmerbeckens liegen muss. "Eine Reparatur unter einer 60 Zentimeter dicken Stahlbetonschicht ist aber leider wirtschaftlich nicht darstellbar", sagt Bäderbetriebe-Geschäftsführer Andreas Saars.

Günstig ist aber, dass es sich um einen recht kurzen Strang im Bereich der Sprunganlage handelt, an den nur vier Ablaufstutzen angeschlossen sind. Deshalb meinen die Experten, dass das Becken auch ohne sie funktionieren wird - weitere Stutzen liegen zudem in der Nähe.

Somit liegt die erhoffte Lösung auf dem Tisch, mit der das Bad zur nächsten Saison auf jeden Fall wieder in Betrieb zu bringen ist. Ab übernächster Woche wollen die Bäderbetriebe es auch wieder mit Wasser befüllen, um im Winter Frostschäden an den Fliesen vorzubeugen.

Danach wird am befüllten Becken noch beobachtet, ob es sonst noch Wasserverluste gibt. Nach den großen Mengen, die aus dem identifizierten Ablaufstrang gekommen sind, ist Saars sich aber recht sicher, dass damit der Verursacher gefunden ist.

Die Arbeit mit den Experten von Purena wird in den nächsten Monaten noch weitergehen, weil sie auch langfristige Konzepte für das Bad entwickeln sollen, das in die Jahre gekommen ist. Bisher hatte die Erste Hilfe aber Priorität, damit Badegäste im nächsten Jahr wieder ihrem Vergnügen nachgehen können.

Von Sven Sokoll

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