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Koch will Schranken am Frachtweg ersetzen

Wunstorf Koch will Schranken am Frachtweg ersetzen

Die anstehenden Veränderungen am Straßen- und Schienennetz im Bereich des Frachtwegs lässt aus Liethe einen Ruf nach Verbesserungen für Nutzer und Anwohner laut werden. Politik-Veteran Willy Koch fordert vor allem, den Bahnübergang in eine Über- oder Unterführung umzuwandeln.

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Der Bahnübergang Frachtweg bei Liethe.

Quelle: Sven Sokoll

Liethe. Koch verweist darauf, dass die Kreisstraße von Poggenhagen über Liethe nach Luthe im Zusammenhang mit dem Brückenbau in Poggenhagen in den nächsten Jahren zur Bundesstraße 442 werden soll und der Verkehr in dem Bereich damit zunimmt. In einem Schreiben, das er gemeinsam mit Ute Koch-Herholz an die Verkehrsbehörden aufgesetzt hat, begründet er seine Forderung zudem mit den ohnehin schon langen Wartezeiten an der Schranke und dem künftig noch weiter zunehmenden Bahnverkehr auf der Strecke.

Derzeit ist noch die Region für den Frachtweg zuständig, nach dem Bau der Nordumgehung soll er zu Gemeindestraße werden. "Dann hat sich das Problem ohnehin erledigt, weil die neue Umgehungsstraße in einer Trogstrecke unter der Bahn verläuft", betont Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt. Dann spiele der Übergang am Frachtweg, auch wenn er weiter bestehen wird, eine untergeordnete Rolle. Größere Investitionen seien von daher nicht mehr zu erwarten.

Koch als alter Gegner der Nordumgehung geht aber fest davon aus, dass sie scheitert. Für diesen, für ihn allerdings sehr unwahrscheinlichen Fall sieht Eberhardt dann auch weitere Planungen für notwendig. "Fest steht, dass es nicht so bleiben kann, wie es jetzt ist", stimmt er mit Koch zumindest überein.

Eine Forderung nach mehr Lärmschutz an der Bahnstrecke trifft auf Eberhardts ungeteilte Zustimmung. Schließlich fordert Koch einen Fahrradweg entlang des Frachtwegs von Klein Heidorn bis Blumenau. Diesen hatte sich auch Blumenauer Ortsratsparteien im Wahlkampf gewünscht. Die Stadt sieht dort bisher keinen dringenden Anlass für Planungen, die derzeit auch noch Sache der Region wären.

Von Sven Sokoll

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