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Logistiker Syncreon bleibt drei weitere Jahre

Wunstorf Logistiker Syncreon bleibt drei weitere Jahre

Knapp 100 Gäste hat das Logistikunternehmen Syncreon am Donnerstag beim zweiten Wunstorfer Wirtschaftsempfang zu Gast gehabt. Sie vernahmen eine gute Nachricht: Dem Unternehmen ist es gelungen, die Audi AG für drei weitere Jahre vom Standort Wunstorf aus beliefern zu dürfen.

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Wunstorfer Wirtschaftsempfang bei der Firma Syncreon: Das Logistikunternehmen bleibt drei weitere Jahre in Wunstof.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Das sichert rund 350 Arbeitsplätze. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt beglückwünschte zu dieser Entwicklung und sagte: "Sie zeigt, dass Wunstorf für die Logistik ein wunderbarer Standort ist." Er überreicht am Ende für die Belegschaft gelbe Warnwesten mit einem Wunstorf-Logo - nun hat sich diese Investition besonders gelohnt.

Auch Wirtschaftsförderer Uwe Schwamm war sehr zufrieden, dass es nun Sicherheit gibt, auch angesichts mancher Abwanderungsgerüchte. Syncreon-Betriebsleiter Kai Landrock bedankte sich im Gegenzug bei der Stadt für eine gute Zusammenarbeit. Schon bei der Ansiedlung im Jahr 2010 war alles sehr schnell gelaufen.

Den Wirtschaftsempfang hat die Stadt zum zweiten Mal gemeinsam mit der Stadtsparkasse ausgerichtet. Ein großer Teil der Besucher nutzte die Gelegenheit, sich bei einer Führung die rund 40 000 Quadratmeter Hallenfläche anzusehen. Auf etwa drei Viertel werden Autoteile in bis zu sieben Metern Höhe gestapelt - etwa 3500 unterschiedliche Teile vom Ein-Gramm-Artikel bis zum Getriebe sind gelagert, bleiben im Schnitt aber nur zehn Tage in der Halle. Bis zu 600 000 Kubikmeter mit Waren machen die Mitarbeiter jedes Jahr versandfertig - mit einem großen Anteil an Handarbeit. Eine spezielle Abteilung entwickelt Verpackungen, mit denen die Teile möglichst effizient transportiert werden können.

Ein besonderes Highlight des Empfangs war der gut einstündige Auftritt von Klaus Rempe, der auch hinterher noch für einigen Gesprächsstoff bot. Der Geschäftsführer eines Instituts für Wirtschaftspsychologie und angewandte Hirnforschung in Münster vermittelte Erfolgsstrategien auf sehr anschauliche Art. Er schaffte es, das Publikum zu gemeinsamen Lockerungsübungen zu bringen, und half zwei Zuschauern, rohe Kartoffeln mit Plastikstrohhalmen zu durchdringen.

Am Ende war Zeit für Gespräche, die aber durchaus auch effektiv genutzt werden. "Ich konnte noch 300 Quadratmetern Bürofläche zwischen zwei Gästen vermitteln", berichtete Schwamm.

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Von Sven Sokoll

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