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Luther SPD verärgert über Aussagen der CDU

Wunstorf Luther SPD verärgert über Aussagen der CDU

Die archäologischen Sondierungen im künftigen Gewerbegebiet Luther Forst sind fast abgeschlossen, das Bebauungsplanverfahren läuft. Wirtschaftsförderer Uwe Schwamm rechnet damit, dass nach dem Abschluss im Herbst die ersten Baugenehmigungen erteilt werden können.

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Luther SPD und CDU sind unterschiedlicher Ansicht über die Entwicklung des Gewerbegebiets Süd.

Quelle: privat

Wunstorf. Das Gebiet zwischen Adolf-Oesterheld-Straße und Mittellandkanal soll in vier Abschnitten innerhalb der nächsten 15 Jahre entwickelt werden. "Das hängt natürlich auch von der Nachfrage ab", sagte Schwamm. Der Bebauungsplan Luther Forst-West sieht im ersten Schritt elf Hektar vor. Eigentümer ist die Entwicklungsgesellschaft Gewerbepark Wunstorf-Süd von Stadt und Region.

Die Wunstorfer SPD spricht sich in ihrem Wahlprogramm für den zügigen Ausbau des Gewerbegebiets Wunstorf-Süd mit unterschiedlichen Unternehmen und Branchen aus. Auch der trimodale Ausbau mit Straße, Gleisanschluss und Hafen soll verfolgt werden. Zur Verkehrsanbindung und zum Lärmschutz haben SPD und Grüne im Ortsrat ein Konzept entwickelt.

Verärgert zeigten sich die Luther Genossen über Äußerungen aus den Reihen der Luther CDU. Ortsverbandsvorsitzender Andreas Lange spricht sich für eine maßvolle Entwicklung ohne Gleis- und Wasseranschluss aus. Die CDU befürchtet zudem eine höhere Verkehrsbelastung für Luthe sowie, dass der Luther Wald seine Qualität als Naherholungsgebiet verliert.

Dem hält Ortsratsherr Uwe-Karsten Bartling entgegen, dass der Bebauungsplan Luther Forst-West ohne Gegenstimme im Stadtrat verabschiedet worden sei. "Will die CDU den Beschluss jetzt umkehren?", fragt er. Fakt sei auch, dass bei der Entwicklung eines Gewerbegebietes über einen langen Zeitraum, eine steigende Verkehrsentwicklung zu berücksichtigen sei. Dieser könne mit den Alternativen Bahn und Hafen begegnet werden.

Bartling kritisiert außerdem das Naherholungsargument im Hinblick auf den Luther Wald. Dieser werde längst durch Forstgenossenschaft und Bahn wirtschaftlich genutzt.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Adolf-Oesterheld-Straße soll im Gewerbegebiet kleinteilig Gewerbe angesiedelt werden. Verhandlungen mit Eigentümern sind im Gange. Mit der Bauleitplanung soll Ende des Jahres begonnen werden.

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