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Tausende verfolgen Feuerwerk auf dem Meer

Wunstorf Tausende verfolgen Feuerwerk auf dem Meer

Tausende Zuschauer haben am Sonnabend bei Windstille das Feuerwerk zum 63. Festlichen Wochenende in Steinhude erlebt - nach Angaben der Polizei rund 25.000. Auch von unzähligen geschmückten Booten verfolgten Besucher das farbenfrohe Spektakel mit Musik vom Wasser aus. Am Ende erhob sich Applaus.

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Am Sonnabendabend gehen tausende Besucher durch Steinhudes Straßen und betrachten dann das bezaubernde Feuerwerk.

Quelle: Mirko Bartels

Steinhude/Mardorf. Wiederum war ein Feuerwerk auch vor Mardorf abgefeuert worden, wo nur in kleinerem Rahmen gefeiert wird. Schon am späten Nachmittag hatten sich in Steinhude viele Besucher mit Klappstühlen und Decken die besten Plätze am Ufer gesichert.  Als schönste Beträge zum Bootskorse wurden auf auf den ersten drei Plätzen Heiko Gruschka (Neptun und Wal), Familie Hodann (Mexikaner) und Achim Kattree (Tanzpaar) prämiert. Die 8000 Parkplätze waren am Abend voll belegt, der Abreiseverkehr nach dem Feuerwerk klappte.

Vorher und hinterher herrschte, nach einem eher verhaltenen Beginn am Nachmittag, auch starkes Treiben an den Marktständen und vor den Bühnen, für die die SMT ein vielfältiges Programm organisiert hatte. Mit dabei auch der Wunstorfer Shanty-Chor. Für das Festliche Wochenende seien Lieder neu arrangiert worden, sagte Klaus Troche, Sprecher des Chores. Für italienisches Flair an der Steinhuder Marina sorgte Petruzzo auf der Seebühne mit italienischen Klassikern. Am Sonntag wurde an den Strandterrassen schwungvoll getanzt, als die Linedancer von der Mittelweser zur Countrymusik von Sonny B auftraten.

Auch zur 6. Auflage der Mallorca Party im Scheunenviertel hatte die Stimmung der 2000 Party-Gänger am Freitagabend im Steinhuder Festzelt  einem Dampfkessel kurz vor dem Überkochen geglichen. Temperaturen und Luftfeuchte im Zelt inklusive. Das starke Line up auf der Bühne und der überall verfügbare Sangria mit dem typischen langen Strohhalm ließ bei manchem Besucher die Erinnerung an den letzten Besuch am Strand oder im "Oberbayern" wach werden. Und für alle, die es noch nicht an den Ballermann geschafft haben, gab es einen kleinen Einblick in die Feiergewohnheiten auf der Balearen-Insel.

"Ihr schmeißt hier echt die heißeste Party des Jahres", waren sich dann auch die Künstler einig. Ob Anni Perka, Markus Becker oder schlussendlich Mickie Krause. Sie alle gaben richtig Gas und heizten dem Publikum von der Bühne aus ordentlich ein. Auch die Steinhuder ließen nichts anbrennen. Bis in die frühen Morgenstunden feierten sie ausgelassen und machten die Nacht zum Tage. Und das im echten Ballermann-Style. Willi Rehbock, Chef der veranstaltenden Steinhuder Meer Tourismusgesellschaft, war froh, dass das erstmalige Taschenverbot aus Sicherheitsgründen klaglos akzeptiert wurde. Die meisten Besucher brachten gar nichts erst mit.

Am Sonnabendnachmittag maßen sich 17 junge Optimistensegler bei einer Regatta am Ratskellersteg. Den Sieg sicherte sich Mimi Dohle vom Segler-Verein Großenheidorn vor Lennart Pape und Leni Schlüter, beide vom Schaumburg-Lippischen Seglerverein.

Eine eher ruhige Atmosphäre, aber bei stetigem Zulauf, herrschte im Schulzentrum, wo rund 20 Hobbykünstler und eine Kaffeetafel des DRK zum Verweilen einluden. "Einige Künstler sind neu dabei, das ist immer ganz gut", sagte Mitorganisatorin Magdalena Fuhrmann.

Die Johanniter sprachen am Sonntagmorgen von einem ruhigen Dienst: Acht Festbesucher hatten bis dahin ins Krankenhaus gebracht werden müssen, 30 wurden versorgt. Die Polizei berichtete vor allem in der Nacht zu Sonntag gegen 4 Uhr vor dem Festzelt von einigen Auseinandersetzungen, die zu neun Strafverfahren wegen Körperverletzung führten. Sie sprach einige Platzverweise aus. Nach der Mallorca-Party hatte gegen 2 Uhr in der Nacht zu Sonnabend ein Streit von fünf Männern dort zu Handgreiflichkeiten geführt, an deren Ende zwei Beteiligte leicht verletzt waren. Sonst sei die Veranstaltung aber friedlich verlaufen.

Rehbock war am Sonntagnachmittag erschöpft, aber insgesamt zufrieden: "Es gab keine ernstzunehmenden Probleme, das Konzept ist, auch in Mardorf, aufgegangen."

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Von Sven Sokoll, Rita Nandy und Mirko Bartels

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