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Die Feuerwehr hofft auf einen Einzelfall

Mehr als 100 brennende Strohballen Die Feuerwehr hofft auf einen Einzelfall

Mehr als 100 brennende 300-Kilogramm-Strohballen haben am Dienstagabend in der Feldmark bei Bredenbeck einen Großeinsatz der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) ausgelöst. Verletzt wurde zwar niemand, und der betroffene Landwirt ist auch gegen den Schaden versichert.

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Quelle: Helge Jakob

Bredenbeck. Einen Tag nach dem Brand ist die Ursache offiziell zwar noch nicht gefunden. „Es ist aber unwahrscheinlich, dass sich Stroh von alleine entzündet“, sagt Feuerwehrsprecher Helge Jakob. Er will sich nicht an Spekulationen beteiligen, deutet aber indirekt Brandstiftung an: „Wenn es ein dummer Streich war, hoffe ich auf einen Einzelfall.“

Am Dienstag ist es zu einem starken Strohballenbrand in Bredenbeck gekommen. 

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Für den Sprecher der Gemeindefeuerwehr ist es unwahrscheinlich, dass es der Auftakt zu einer Serie von brennenden Strohballen in der Feldmark war – so wie in nördlichen Umlandkommunen in jüngerer Vergangenheit. „Im Calenberger Land spielen Viehzucht und Pferde keine so große Rolle wie dort, deshalb wird weniger Stroh benötigt“, sagt Jakob. Strohballen würden im Calenberger Land vor allem für den Verkauf produziert – und schnell eingelagert. „Deshalb gibt es viel weniger und nur kleinere aufgetürmte Ballen“, begründet Jakob seine Zuversicht.

Diese Meinung teilt auch Holtensens Ortsbürgermeister Klaus Kreimeyer – selbst Landwirt und als aktiver Feuerwehrmann am Dienstagabend im Einsatz. Er hält auch Vorsichtsmaßnahmen für überflüssig: „Wenn jemand zündeln will, hilft auch eine Plane nicht“, sagt Kreimeyer. Es sei auch keine Lösung, für bessere Löschbedingungen weniger Stroh aufzutürmen. „Dann besteht die Gefahr, dass Kinder darauf herumklettern und sich verletzen“, weiß Kreimeyer. Immerhin kann er bestätigen: „Das verbrannte Stroh war für den Verkauf und Abtransport gelagert – und es war versichert“, sagt Kreimeyer. Der betroffene Landwirt ist in mehrfacher Hinsicht sein Kollege: Beim Geschädigten handelt es sich um Harry Bade – aktiver Feuerwehrmann und früherer Ortsbrandmeister von Evestorf.

Von Ingo Rodriguez

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