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Feuerwehr profitiert von den Kindergruppen

Wunstorf Feuerwehr profitiert von den Kindergruppen

Einen positiven Trend in Sachen Nachwuchsarbeit bei den Feuerwehren hat die Region Hannover ausgemacht. Besonders stark hat die Kinder- und Jugendfeuerwehrabteilung im Stadtgebiet Wunstorf zugelegt.

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Die Blaulichthüpfer sind ein Gewinn für die Wunstorfer Ortsfeuerwehr.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Seit 2008 ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen in den Ortsfeuerwehren der Region um knapp 21 Prozent gestiegen, das ist ein Plus von 725 Mitgliedern. Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Möllmann bestätigte den Trend für Wunstorf. „Ausschlaggebend dafür war die Gründung der Kinderfeuerwehren für Sechs- bis Zehnjährige“, sagte er.

Die erste im Stadtgebiet wurde in Steinhude ins Leben gerufen. Es folgten Blumenau, Luthe, Bokeloh und zuletzt im Oktober 2014 die Blaulichthüpfer in Wunstorf. Zusammen mit den sieben Jugendfeuerwehren in Wunstorf sind mehr als 300 Kinder und Jugendliche in den Wehren aktiv. In Blumenau musste eigens eine Jugendfeuerwehr geschaffen werden, um den Nachwuchs aufzunehmen.
Die Kinderfeuerwehren bilden die Basis für die Jugendfeuerwehren.

„Wir gestalten die Dienste spielerisch. Bei uns gibt es auch Kennenlerntage wie im Kindergarten“, sagte Kinderfeuerwehrwart Martin Paulukat von der Ortsfeuerwehr Wunstorf. Sven Möllmann ergänzte, dass es wichtig sei, auch die Eltern mit ins Boot zu holen. „Nachwuchsprobleme hat die Wunstorfer Feuerwehr noch keine, die Zahlen sind stabil“, so Möllmann weiter.

Grund für die verstärkte Nachwuchsarbeit ist, auf den demografischen Wandel zu reagieren. Das betonte Wunstorfs Ortsbrandmeister Oliver Keuck. Die Ortsfeuerwehr ist mit derzeit etwa 90 Aktiven und der Jugendfeuerwehr gut aufgestellt. „Um den Stand künftig zu halten, müssen wir aber etwas tun“, sagte Keuck.

In diesem Jahr wechseln in der Kernstadt-Feuerwehr vier Jugendliche zu den Aktiven und sechs bis sieben in die Jugendfeuerwehr. Im nächsten Jahr sieht es dann auch ähnlich aus. Wegen des starken Schubs aus den Kinderfeuerwehren musste die Bedarfsplanung für die Bekleidung angepasst werden. In Arbeit ist auch eine Satzungsänderung für die Schaffung des Postens eines eigenen Fachbereichsleiters für die Kinderfeuerwehren.

Die Mitgliederzahl bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren ist allein im vergangenen Jahr nach Angaben der Region um sechs Prozent gestiegen – von 3936 auf 4199 junge Menschen in insgesamt 283 Abteilungen, die ihre Freizeit dem Brandschutz widmen. Den stärksten Zuwachs gab es in Burgdorf. Angestiegen ist aber auch die Zahl der Kinder- und Jugendabteilungen: In Neustadt wurde eine weitere Jugendabteilung gegründet, in Hemmingen, Isernhagen, Lehrte und Seelze sind insgesamt sieben neue Kinderabteilungen hinzugekommen.

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