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Ampel setzt sich für Barneplatz und Wache ein

Wunstorf Ampel setzt sich für Barneplatz und Wache ein

Einige wichtige Projekte für Wunstorf hat die Stadtverwaltung in ihrem Plan für den Haushalt 2017 wegen der angespannten Finanzlage auf die lange Bank geschoben. Die neue rot-grün-gelbe Mehrheitsgruppe hat bei ihrer Klausur am Wochenende in Walsrode aber Korrekturen daran beschlossen.

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Die frisch geschmiedete Wunstorfer Ampelkoalition hat ihre erste gemeinsame Haushaltsklausur hinter sich.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. "Trotzdem gehen wir davon aus, dass der Haushalt weiter ausgeglichen sein kann", betonte die Gruppenvorsitzende Kirsten Riedel. Meistens habe die Verwaltung die Finanzlage sehr viel vorsichtiger geschätzt, als es sich später darstellt. Allerdings will die Gruppe bei ihren Forderungen schon darauf Rücksicht nehmen, dass die Verwaltung nur eine begrenzte Zahl von Bauvorhaben auch schaffen kann.

Zu den betroffenen Projekten zählt der Barneplatz, zu dem es schon eine Bürgerbeteiligung gab. Das will die Gruppe nicht versanden lassen und setzt sich für Planung im Jahr 2017, Bau im Jahr danach ein. Ähnlich verhält es sich bei der Feuerwache für Bokeloh und Mesmerode, die erst nach 2020 kommen sollte. Das Grundstück dafür ist dem Partner K + S schon abgekauft worden, spätestens 2019 soll nach dem Wunsch der Gruppe dort auch die Wache stehen. Die Ampelkoalition will das jedenfalls nicht davon abhängig machen, ob gleichzeitig auch ein Lebensmittelmarkt nebenan realisiert werden kann.

Beim Hölty-Gymnasium wollen SPD, Grüne und FDP die Planungskosten deutlich aufstocken und damit nicht nur für die künftige Mensa, sondern auch für das Oberstufengebäude ein Zukunftskonzept entwickeln. Positiv bewertet die Gruppe, dass die Sportvereine selbst die Verantwortung für den Bau des Sanitärtrakts am Barnestadion übernommen haben. "Die Fertigstellung im Jahr 2018 ist wohl realistisch", sagte Thomas Struckmeier (SPD).

Irritationen gab es um die Mehrzweckhalle Mesmerode, wo eigentlich das Dach mit Geld aus einem Landesprogramms saniert werden sollte. Die Verwaltung hat die Mittel dann aber anders eingesetzt und das Dach nicht wieder in die Planung aufgenommen. Das will die Gruppe jetzt kurzfristig korrigieren.

Nach der Schließung der Toiletten am Badeinsel-Parkplatz stehen im Winter dort keine Möglichkeiten zur Verfügung, sich zu erleichtern. "Das geht aber nicht, wenn bei Eis viele Besucher kommen", sagt der Grünen-Fraktionsvorsitzende Bernd Reinhold. Die Gruppe will für eine Übergangslösung werben, bis 2018 ein neues Konzept für den Pavillon auf der Insel entwickelt und umgesetzt wird.

"Positiv ist die Nachricht, dass die Verwaltung eine günstige Lösung für freies WLAN rund um das Rathaus gefunden hat", berichtet FDP-Ratsherr Thorben Rump aus den Gesprächen bei der Klausur.

Von Sven Sokoll

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