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Weniger Schadstoffe sollen ins Meer fließen

Wunstorf Weniger Schadstoffe sollen ins Meer fließen

Belastende Stoffe im Steinhuder Meer nimmt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zunehmend ins Visier. Das hat die Steinhuder CDU-Spitzenkandidatin Christiane Schweer den Teilnehmern einer Rundfahrt auf dem Meer berichtet.

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Christiane Schweer erklärt den Teilnehmern einer CDU-Bootsfahrt, wie der Schadstoffeintrag ins Steinhuder Meer weiter reduziert werden kann.

Quelle: privat

Steinhude. Bereits seit Mai übermittelt eine Messboje, verankert im tiefen Bereich des Meeres, den so genannten Deipen, allgemeine Informationen wie Wassertemperatur, Sauerstoffgehalt und Nährstoffbelastung. Zusätzlich sollen im Herbst auch Messungen im Umkreis des Meereszuflusses Winzlarer Grenzgraben vorgenommen werden, der zwischen Steinhuder Meerbach und Hagenburger Kanal mündet. Die Flächen an diesem Graben werden intensiv landwirtschaftlich genutzt, die Behörde will nun ermitteln, ob von dort besonders hohe Phosphateinträge kommen, die zu einer Überdüngung des Meeres beitragen und so die Wasserqualität verschlechtern könnten.

Es sei auch wichtig, den Zufluss des schmutzigen Oberflächenwassers zu begrenzen, sagte Schweer. Die CDU spreche sich dafür aus, das Regenrückhaltebecken hinter der Schule zu erweitern und im Bereich der Försterwiese Bodenfilter zu installieren, die Schadstoffe aus dem Oberflächenwasser filtern. Solche Anlagen könnten mit Hilfe von EU-Fördergeld finanziert werden, sagt Schweer, die sich deswegen nun an die Stadtverwaltung wenden will.

Sie berichtete noch, dass die Entschlammung des Steinhuder Meeres nach der Saison auf der Nordseite weitergehen solle. Das NLWKN habe bereits erste Vorbereitungen dafür getroffen. Ebenfalls im Herbst solle die lange geforderte und versprochene Fischtreppe am Meerbach gebaut werden. "Sie kann dann wegen des schwankenden Wasserstands nur an bestimmten Tagen geöffnet werden", sagte Schweer dazu.

Von Kathrin Götze

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