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Abgeordnete wählt Michelle für die USA aus

Wunstorf Abgeordnete wählt Michelle für die USA aus

Michelle Sommerfeldt, Zehntklässlerin des Gymnasiums Steinhude, wird im August als Stipendiatin des Parlamentarischen Partnerschaftsprogrammes (PPP) des Deutschen Bundestages in Zusammenarbeit mit dem Kongress der Vereinigten Staaten für ein Jahr in die USA gehen.

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Die Bundestagsabgeordnete Katja Keul (Grüne) hat Michelle Sommerfeldt aus der 10. Klasse des Steinhuder Gymnasiums als deutsche Schüler-Botschafterin in den USA benannt.

Quelle: Jan Peter Wiborg

Steinhude/Hagenburg. Die 16-jährige Hagenburgerin lebt während dieses so genannten Academic Years in den USA und besucht dort die High School.
Nach Kira Kloppenburg und Laura Battermann stellt das Gymnasium zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren eine Stipendiatin, die jeweils vom zuständigen Bundestagsabgeordneten als Schülerbotschafterin ausgewählt worden ist. Caren Marx (SPD) und Hendrik Hoppenstedt (CDU) aus dem Wahlkreis 43 (Hannover-Land1) kürten die Vorgängerinnen. Diesmal vergab Katja Keul (Bündnis90/Grüne) aus dem Wahlkreis 41 (Nienburg/Schaumburg), die Auszeichnung an die Hagenburgerin, die in Steinhude zur Schule geht.

„Wir sind sehr stolz“, sagte Oberstudienrat Burkhard Jonczyk. Auch die amtierende Schulleiterin Claudia Starke freute sich für die Schülerin, die ursprünglich aus Neubrandenburg stammt. Beide Lehrer zeigten sich beeindruckt von der Kompetenz und Intelligenz der 16-Jährigen, so habe sie nach dem Wechsel nach Steinhude unter anderem ein Jahr Französisch „spielend“ nachgeholt und sei sehr engagiert in der Schul-AG „Netzkultur“.

„Ich nehme alles, was kommt“, meinte Michelle Sommerfeldt auf die Frage, wo sie am liebsten in den USA leben würde. „Oft steht die Partnerfamilie erst kurz vor dem Abflug fest“, sagte Keul, die selbst als Schülerin für ein Jahr in den USA gelebt hat.

Nach der Rückkehr wird Michelle Sommerfeldt nicht nach Wunstorf zum Hölty-Gymnasium wechseln, sondern ihr Abitur auf einem Gymnasium in Stadthagen anstreben, des breiteren Fächerangebotes wegen.

Von Jan Peter Wiborg

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