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Mit Sport Integration fördern

Wunstorf Mit Sport Integration fördern

Boxen, Badminton, Beachvolleyball: Es gab am Sonntag jede Menge Mitmachangebote beim Sportlichen Miteinander für alle Kulturen im Barnestadion. Ausgerichtet wurde das Fest von den vier Sportvereinen 1. FC, OSV, TuS und Türkspor Wunstorf.

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Mansur (11) boxt gegen Trainer Peter Lehmann.

Quelle: Peter Nandy

Wunstorf. Ziel des Sommerfestes, das von der Stadt Wunstorf, dem Integrationsbeirat und dem Arbeitskreis Asyl unterstützt wird, ist vor allem, Migranten und Flüchtlingen das Angebot der Sportvereine vorzustellen. 700 Euro steuerte der Ortsrat Wunstorf für die Aktion bei, Geld aus dem Programm „Integration - Wir für Wunstorf“.

„Das Zusammenleben muss gefördert werden“, sagte Ortsbürgermeister Thomas Silbermann. Mehr als 300 Menschen seien in den vergangenen Monaten nach Wunstorf gekommen. Bis Januar kämen weitere 200 bis 250 hinzu.„Ein großer Teil wird hier seine Heimat finden.“

Dazu könnte auch die Familie der zwölfjährigen Rialda zählen, die vor drei Wochen aus Montenegro flüchtete. „Ich wollte der Familie unser Vereinsleben zeigen“, sagte Ursula Erdmann, die mit der fünfköpfigen Familie in einem Haus in der Barne lebt. Sie begleitet diese zu Ämtern und Ärzten. Auch bei der Hausaufgabenbetreuung ist sie behilflich. Verständigen können sie sich nur mit Händen und Füßen. Geschickte Hände hat Rialda auf jeden Fall: Bereits nach kurzer Zeit jongliert sie mit zwei Tennisbällen. „Vielleicht kommt sie demnächst in unsere neue Gruppe“, hofft der stellvertretende OSV-Vorsitzende Dieter Klose. Ab Mittwoch, 16. September, 18 bis 19 Uhr, bietet der Verein in der Turnhalle der Fröbelschule Jonglage an. Mitmachen können Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene, Anfänger wie auch Fortgeschrittene.

Über sein neues Boxtalent Mansur aus Tschetschenien freut sich TuS-Wunstorf-Trainer Peter Lehmann. „Der wird gut, der Kleine“, ist er überzeugt. Seit vier Wochen trainiert er den Elfjährigen.

von Rita Nandy

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