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Monika Walter erhält Bundesverdienstkreuz

Wunstorf Monika Walter erhält Bundesverdienstkreuz

Die Wunstorferin Monika Walter hat am Freitag im Regionshaus Hannover von der stellvertretenden Regionspräsidentin Angelika Walther hat das Bundesverdienstkreuz erhalten. Die vielen Gäste und Weggefährten erhoben sich dabei in Respekt und Anerkennung ihrer Leistungen.

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Monika Walter (links) empfängt von Angelika Walther die Verdienstmedaille, unter großem Beifall der Gäste.

Quelle: Winfried Gbruek

Hannover/Wunstorf. Die Geehrte engagiere sich „seit 40 Jahren in kirchlichen und sozialen Bereichen, in besonders vorbildlicher und engagierter Weise. Besonders liegt ihr die Sozialpolitik am Herzen“, betonte Walther in ihrer Ansprache. Die Ausgezeichnete setzt in vielen Bereichen ihre Lebenskraft ein: unter anderem als Religionspädagogin, Küsterin, Lektorin, Kommunion-Helferin, sie gestaltet Freizeiten für Kinder und engagiert sich im Arbeitskreis Asyl, der örtlichen Caritasgruppe,  im Förderkreis des Tagestreffs für Wohnungslose und im Sozialdienst Katholischer Frauen, sowie auch noch in Gremien der katholischen Kirche.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt hob in seinem Grußwort ihre ökumenische Arbeit und ihren Einsatz für die Menschen hervor: „Sie hilft dort, wo Hilfe nötig ist; zurückhaltend und bescheiden. Ihr Einsatz ist gewiss nicht selbstverständlich.“ So eine starke Frau in der eigenen Mitte zu haben, sei bestärkend, stellte Probst Martin Tenge für die Katholiken fest. Ihre besondere Begabung sei, bei allem Engagement auch über den Tellerrand hinaus zu schauen, das Ganze im Blick zu haben, sowie andere dazu zu bringen, dies auch zu tun.

„Was mich an Frau Walter fasziniert“, so Diözesan-Caritasdirektor Hans-Jürgen Markus, Hildesheim, „dass sie durch ihr vielfältiges Engagement gleichzeitig eine zeitgemäße Weiterentwicklung von Kirche gestaltet, sich für eine geschlechtergerechte Ausprägung von Kirche einsetzt sowie die Wahrnehmung von Not mit den Fragen der Sozialpolitik in Verbindung setzt. Damit steht sie für ein Ehrenamt, das hoch professionell ist.“

Dass Katholische Kirche als „weltweit“ in Verbindung gesehen werden kann, „das zeigt Monika Walter immer wieder“, sagte Werner Kohrs von Bonifatius auch als Mitglied im Diözesanrat der Katholiken. Manni Klempert war es, die sich beharrlich dafür einsetzte, dass Monika Walter die Auszeichnung erhält. Nach ihrem Umzug vom Schwarzwald nach Wunstorf vor 40 Jahren sei Monika Walter es gewesen, die ihr in ihrem großen Heimweh zur Seite stand. „Viele wissen um ihr Engagement für die Menschen.“

Von Winfried Gburek

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