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Musicalprojekt ist ein grandioser Erfolg

Wunstorf Musicalprojekt ist ein grandioser Erfolg

Unter deren Federführung gelang den Akteuren ein ganz besonderer Auftritt. Besonders gelungen auch die Überleitung von der eng an das Original angelehnte Tabaluga-Reise von Peter Maffay hin zur Eigenproduktion. 

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ei einem Rap heißt es unter anderem: "Ich bin geflohen vor dem dreckigen Krieg, ihr denkt ich bin nur hier, damit ich eure Kohle krieg. Was ihr nicht wisst, wie sehr ich meine Heimat vermiss." 

Quelle: Nandy

Wunstorf. Gemeinsam mit Feuersalamander, Baum, Riese, Storch und Mond leitete der kleine Drache geschickt mit einer Googel-Suche über die Bedeutung von "Eine fabelhaft reale Reise" über. Verbindende Themen beider eigenständiger Teile waren Freundschaft, Reise, Heimat und Andersartigkeit sowie Sprach- und Verständigungsprobleme.

So traf Tabaluga auf seiner Reise auf der Suche nach Vernunft und auf dem Weg zum Erwachsenwerden auf emsige Ameisen - niedlich die kleinen Knirpse der St. Johannes-Kindertagesstätte - für die Arbeit und Ordnung das Leben bilden. "Oh, ist das langweilig", zeigte Tabaluga dafür wenig Verständnis. Gerne würde er mit dem Riesen Schabernack treiben. Doch er hat ja eine Aufgabe zu erledigen. Letztendlich trifft er auf die 200 Jahre alte Schildkröte. Trotz des Altern ist sie tief in sich drin ein Kind geblieben.

Was Kinder und Jugendliche schon in jungen Jahren erleben müssen, stellten die Nachwuchsschauspieler eindrucksvoll mit Gesang und Tanz im zweiten Teil vor, in dem es um Flucht, Willkommenskultur und Vorurteile - auch gegen das Projekt Kurze Wege - ging. Bei einem Rap heißt es unter anderem: "Ich bin geflohen vor dem dreckigen Krieg, ihr denkt ich bin nur hier, damit ich eure Kohle krieg. Was ihr nicht wisst, wie sehr ich meine Heimat vermiss." Aber auch Liebeskummer, Teeniemütter und Mobbing wurden in dem Stück, das ausschließlich auf Erfahrungen der Jugendlichen basiert, thematisiert.

Das Musical entstand in Kooperation mit dem Projekt Kurze Wege, der Otto-Hahn-Schule, der Kindertagesstätte St. Johannes und dem Fachbereich Bildung und Kultur der Stadt Wunstorf.

Weitere Vorstellungen sind am Sonntag, 18. September, 11 uns 15 Uhr.

Rita Nandy

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