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Bredthauer beklagt zugeparktes Steinhude

Wunstorf Bredthauer beklagt zugeparktes Steinhude

Nach dem Festlichen Wochenende fordert Steinhudes Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer für solche Gelegenheiten künftig stärkere Verkehrsregelungen. Er kritisiert einen starken Parkplatzsuchverkehr, zugeparkte Wohnstraßen mit unhaltbaren Zuständen und überfüllte Supermarkt-Parkplätze.

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Am Festlichen Wochenende und weiteren Tagen in der Saison reichen die offiziellen Touristenparkplätze wie hier am Bruchdamm nicht aus.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. Der SPD-Politiker betont, dass es wiederum ein gelungenes Fest mit toller Stimmung war. "Auf der anderen Seite zeigten die Tage einmal mehr die dramatische Verkehrssituation in Steinhude." Auch wer jemanden privat besuchen wollte, musste von einem Parkplatz oft lange Fußwege auf sich nehmen.  Nach Bredthauers Vorstellung könnten Einbahnstraßen, Fahrradstraßen, Tempobegrenzungen und Teilsperrungen die Situation etwas entspannen - und das regelmäßig an Hochsaison-Tagen.

Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass die ständig vorhandenen mehr als 1000 Parkplätze am Bruchdamm deutlich ausgeschildert sind. "Ein Suchverkehr im Ort soll damit vermieden werden. Leider wird die Beschilderung nicht von allen Besuchern Steinhudes beachtet, " sagte Stadtsprecher Hendrik Flohr. Die Straßensperrungen, die es schon lange im Ortskern gibt, hätten sich aus Sicht der Verwaltung ebenso wie die Parkregelungen nahe der Badeinsel bewährt, auch der Ortsrat sei immer einverstanden gewesen. Abgelehnt habe der Ortsrat dagegen vor vier Jahren den Vorschlag der Verwaltung, Parkgebühren im Ortsinneren zu erheben.

Das Festliche Wochenende sei eine Sondersituation, bei der sich trotz vorübergehender Großparkplätze, einer Verkehrslenkung mit variablen Anzeigen und zusätzlicher Halteverbote nie ganz vermeiden lasse, dass manche Besucher versuchen, innerorts einen Parkplatz zu finden.

Über Glasscherben und vollurinierte Büsche auf dem Hof der Grundschule hat sich unterdessen der Vater Heico Feise nach dem Fest beschwert. "Es ist ein Unding, dass der Schulhof unserer Kinder als öffentliche Toilette und Trinkhalle genutzt werden darf", sagte er. Dazu gibt es am Dienstag ein Gespräch zwischen Schule, SMT und Stadt.

Von Sven Sokoll

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