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Nachfrage bei Kita-Plätzen steigt

Wunstorf Nachfrage bei Kita-Plätzen steigt

Für Kindergartenplätze im beginnenden Kita-Jahr hat die Stadt eine besonders starke Nachfrage zu bewältigen gehabt: 501 Kinder zwischen drei und sechs Jahren sind dafür angemeldet worden. Das ist ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor.

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Wunstorf registriert ein Viertel mehr Anmeldungen für Kindergärten.

Quelle: Symbolbild

Wunstorf. Dem standen bei der Anmeldung im Februar eigentlich nur 392 freie Plätze gegenüber.

Allerdings wollte ein Teil der Eltern auch erst im späteren Verlauf des Kita-Jahres die Kinder untergebracht bekommen. Das hilft dabei, dass die Stadt wahrscheinlich allen einen Platz anbieten kann - „wenn dieser auch nicht immer einem der angegebenen drei Wunsch-Kitas entsprechen wird“, heißt es in einem Bericht der Verwaltung für den Rat. Festgestellt wird, dass die Eltern immer häufiger eine Ganztagsbetreuung wünschen. Reine Nachmittagsbetreuung fragen sie kaum nach.

Bei den Horten bleibt die Situation sehr angespannt. Die Stadt hat zwar viele neue Plätze geschaffen, sodass sie jetzt 94 statt zuvor 56 verteilen kann. Die Anmeldungen sind aber auch von 134 auf 187 gestiegen. In Steinhude wird sich die Situation entschärfen, weil die von Eltern getragene Randstundenbetreuung nach den Ferien ihre Arbeit aufnimmt.

Beim Verhältnis der Krippenplätze zur Kinderanzahl in der entsprechenden Alterstufe schreibt Wunstorf sich auf die Fahnen, mit 44,2 Prozent im Jahr 2014 mittlerweile eine der höchsten Versorgungsquoten in der Region erreicht zu haben. „Die Anmeldezahlen haben gezeigt, dass ein entsprechender Bedarf besteht und die Plätze gut ausgelastet sind“, heißt es. Im jetzt beginnenden Kita-Jahr sollten 251 Kinder unter drei Jahren nach dem Wunsch der Eltern einen Krippenplatz bekommen. Die Stadt geht davon aus, dem im Laufe des Jahres weitgehend entsprechen zu können, wenn auch nicht immer in den Wunscheinrichtungen. Auch dank der Tagespflege könne der Rechtsanspruch erfüllt werden.

Die Verwaltung weist darauf hin, dass es immer schwieriger werde, das Angebot auszuweiten. Denn Fachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt rar, sodass die Personalsuche eine Herausforderung ist.

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