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Flachsfest wird auf drei Standorte erweitert

Wunstorf Flachsfest wird auf drei Standorte erweitert

Das Flachsfest steht am Sonnabend und Sonntag, 24. und 25. September, von 11 bis 18 Uhr, im Zeichen der Tuchproduktion von heute und damals. Das Angebot wird abermals erweitert. Diesmal beteiligt sich auch die Familie Bredthauer mit ihrer historischen Kastenmangel, Am Knick, an der Veranstaltung.

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Christina Tietze (von links), Susanne Kramer und Ursula Weck schauen Karoline Bartholdy, Dekorateurin der Weberei Seeegers, interessiert beim Serviettenfalten zu.

Quelle: Rita Nandy

Steinhude. Dort bekommen Besucher den Prozess des Leinenmangelns zu sehen. Die 1999 komplett sanierte Anlage aus dem Jahr 1855 könnte heute Leinen bis zu 40 Meter Länge in einem Durchgang glätten. Die historischen Abläufe werden in etwa 20-minütigen Führungen demonstriert.

Den modernen Prozess der Tuchherstellung stellen Mitarbeiter bei der Weberei Seegers & Sohn, Bleichenstraße 28, vor. Bei stündlichen Führungen zeigen sie den Einsatz von Schärmaschine und die Entstehung von Kettbäumen. Auch Spulmaschinen sind zu sehen und Jacquardwebstühle im Einsatz. Ferner ist ein Rundgang durch das im letzten Jahr eröffnete Firmenmuseum möglich. Als Mit-mach-Aktionen werden Serviettenfalten und -bemalen angeboten.

Im Fischer- und Webermuseum dreht sich alles um feine Handwebwaren, von der Pflanze bis zur fertigen Decke. In der Sonderausstellung "Fundstücke" gibt ein kurioser Webstuhl Rätsel auf. Außerdem sind Holzschuhe aus der Bleiche, feine Webwaren und ein Rechenschieber für Webereien ausgestellt. Neben Verkaufsständen mit Leinen- und Websachen gibt es an beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr Vorführungen im Weben und Klöppeln sowie von 14 bis 17 Uhr im Spinnen. Außerdem gehören zum Nachmittagsprogramm Weben für Kinder und Blaudruck. 

Der Besuch von Kastenmangel und Weberei ist kostenfrei. Für den Eintritt ins Museum zahlen Erwachsene 4 Euro, Kinder 2 Euro. Zwischen den drei Standorten pendelt eine kostenlos nutzbare Bimmelbahn.

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Regina Heppeler schaut Karola Dettmeier beim Spinnen im Fischer- und Webermuseum zu.

Quelle: Rita Nandy

Von Rita Nandy

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