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THW verärgert über verzögerten Umzug

Wunstorf THW verärgert über verzögerten Umzug

Auf recht frustrierte Verantwortliche ist der Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt (CDU) am Freitag zum Abschluss eines Wunstorf-Tags beim Ortsverband des THW gestoßen. Nach sechs Jahren ist die Suche nach dem notwendigen neuen Standort blockiert.

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Der Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt (von links) lässt sich beim THW Wunstorf die Gerätschaften vom Fördervereinsvorsitzenden Sebastian Brock, Öffentlichkeitsarbeiter Cedrik Schlag und dem Ortsbeauftragten Wolfgang Wehrhahn erläutern.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Das Problem: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verweist auf einen Erlass das Finanzministeriums, wonach ein Grundstück erst gekauft werden kann, wenn die baufachliche und finanzielle Planung des Projekts abgeschlossen ist. Doch das dauert so lange, dass kein privater Verkäufer bereit ist, dem Bund als Träger des Technischen Hilfswerks eine so lange Option zuzugestehen.

Auch die Stadt hatte Flächen angeboten, doch die waren aus Sicht der Helfer nicht geeignet. "Die Mittel stehen bereit, aber so können wir sie nicht ausgeben", sagte der Ortsbeauftragte Wolfgang Wehrhahn. "Das ist höchst widersinnig", räumte Hoppenstedt ein und will sich mit dem Problem befassen.

Die ehrenamtlichen Helfer sind in einem heruntergekommenen Bau an der Bahnhofstraße untergebracht und haben auf der anderen Seite der Hochstraße eine Fahrzeughalle, die nicht erweitert werden kann. Ein Neubau an einem Standort soll zeitgemäße Arbeitsbedingungen schaffen und so das THW auch wieder attraktiver machen, das seit dem Ende der Wehrpflicht unter Personalmangel leidet. "Wir hoffen, dass irgendwann ein Bundesdienst für alle eingeführt wird", sagte der Öffentlichkeitsarbeiter Cedrik Schlag.

Angesichts eines überalteten Fuhrparks ist der Ortsverband froh, dass ein Sonderprogramm des Bundes den Investitionsstau abbauen soll. Der Bundestagsabgeordnete stimmte den THWlern aber zu, dass die Mittel langfristig aufgestockt werden müssen.

Hoppenstedt war zuvor bei Edeka Kappe, wo er bei einer Spendenaktion als Kassierer 770 Euro für die Wunstorfer Tafel einnahm. Außerdem informierte er sich bei der Unternehmensgruppe Tegeler.

Von Sven Sokoll

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