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Friedhöfe brauchen mehr Platz für Urnengräber

Wunstorf Friedhöfe brauchen mehr Platz für Urnengräber

Die Nachfrage nach Urnengräbern, insbesondere den pflegeleichten unter Rasen und Bäumen, steigt. Mit zwei neuen Angebotsflächen auf den Friedhöfen in Bokeloh und Kolenfeld will die Stadt reagieren.

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Rund um die neu gepflanzte Sumpfeiche auf dem Kolenfelder Friedhof soll Platz für Urnengräber und alternative Bestattungsformen geschaffen werden.

Quelle: Kathrin Götze

Wunstorf. In beiden Fällen kommt die Anregung aus dem Ortsrat, wie Stadtsprecher Hendrik Flohr berichtet. In Kolenfeld könnte eine Fläche rund um eine kürzlich gepflanzte Sumpfeiche zum Grabfeld für Urnen beziehungsweise  für alternative Bestattungsformen umgewidmet werden, so der Verwaltungsvorschlag. Es war 2013 geschlossen worden, weil es für die dort eigentlich vorgesehenen Rasengräber mit Sargbestattungen aufgrund der Beschaffenheit des Bodens nicht geeignet war. Urnenbestattungen könnten dort aber durchaus geschehen, heißt es.

Der Kolenfelder Ortsrat hatte im Juli beschlossen, insbesondere weitere Urnengräber zu schaffen, weil die vorhandenen nach Schätzung höchstens noch ein oder zwei Jahre ausreichen würden, wie es hieß. Die Verwaltung unterbreitet nun zwei Alternativvorschläge zur Neugestaltung, die der Ortsrat in seiner Sitzung morgen ab 19 Uhr im Gasthaus Kuckuck, Bültenstraße 22.

Ähnlich ist die Lage in Bokeloh. Dort hat der Ortsrat bereits im Februar den Auftrag erteilt, unter zwei Bäumen östlich der Kapelle Urnen-Baumbestattungen zuzulassen. Diese könnten nach Vorschlag der Verwaltung als Reihengrabstätten (die einzeln der Reihe nach zugeteilt werden) und Wahlgrabstätten (wählbare Plätze, etwa auch für Familiengräber geeignet) jeweils ringförmig um die Bäume angeordnet werden. Die beiden Bäume wachsen schon länger dort, daher ist nicht sicher, ob jede der geplanten Grabstätten auch wirklich genutzt werden kann, denn, wie es heißt, "die Verwaltung kann den Verlauf der Wurzeln nicht vorhersehen.

Zwischen beiden Bäumen hat der städtische Bauhof einen tonnenschweren Findling platziert, der beim Ausheben eines anderen Grabs auf dem Friedhof gefunden wurde. Er könne Angehörigen zur Ablagefläche für Blumen und Grabschmuck dienen und so etwa eine Stele ersetzen, heißt es nun. In Bokeloh berät der Ortsrat am Dienstag, 8. September, ab 19 Uhr im Vereinsheim des TSV, Am Eichkamp.

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Gerd Dreger vom städtischen Bauhof arbeitet auf der Fläche des  Bokeloher Friedhofs, die für Urnengräber unter Bäumen freigeben werden sollen.

Quelle: Kathrin Götze

Von Kathrin Götze

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