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Neue Heimat für Sumpfschildkröten

Winzlar Neue Heimat für Sumpfschildkröten

Die Europäische Sumpfschildkröte soll am Steinhuder Meer wieder heimisch werden. Dafür wurden am Donnerstag im Beisein von Umweltminister Stefan Wenzel 15 Jungtiere an einem Auswilderungsgewässer im Naturschutzgebiet Meerbruchwiesen ausgesetzt.

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Auswilderung der Europäischen Sumpfschildkröte in den Meerbruchwiesen.

Quelle: dpa

Winzlar. Das Programm wurde auf Initiative des niedersächsischen Umweltministeriums vom Naturschutzbund entwickelt. „Es ist ein nicht ganz einfaches Unterfangen, eine ausgestorbene Art wieder heimisch zu machen. Das Ziel ist es, langfristig überlebensfähige Vorkommen mit genetischer Eignung zu etablieren“, sagte Nabu-Landesvorsitzender Holger Buschmann.

Dem stimmte auch Umweltminister Stefan Wenzel zu. Es müsse über einen relativ langen Zeitraum ein Lebensraum gestaltet werden, damit die Tiere überleben könnten. Dies könne nur gelingen, weil so viele Akteure sich an dem Projekt beteiligten.

Nabu-Präsident Olaf Tschimpke betonte: „Ein wichtiges Ziel des Nabu ist der Erhalt der biologischen Vielfalt. Dies bedeutet nicht nur, den Schutz seltener und bedrohter Arten zu fördern, sondern auch die Wiederansiedlung bereits ausgestorbener Arten.“

„Die sehen cool aus. Ich hätte mir die kleiner vorgestellt“, sagte Nico von der Sumpfschildkrötenprojekt-Schulklasse 5e der IGS Celle. Die Schule hatte sich an einem Wettbewerb des Sealife Hannover, einem der Projektpartner, erfolgreich beteiligt. Nun durften sie die Tiere in die Freiheit entlassen. „Tschüss Kröti, mach es gut, hab ein schönes Leben“, wünschte beispielsweise eine Fünftklässlerin. Weitere Schildkröten, insgesamt sind es dieses Jahr 50 Exemplare, wurden in zwei weiteren Gewässern ausgesetzt. Sie gesellen sich nun zu ihren Vorgängern aus dem vergangenen Jahr.

Das Programm - eine Kooperation vom Nabu Niedersachsen und der ÖSSM - wird unter anderem von der Bingo-Stiftung und der Umwelt-und-Naturschutz-Stiftung HIT finanziert. Für die Bingo-Stiftung ist es mit einer Summe von rund 300.000 Euro ihr größtes Projekt.

Von Rita Nandy

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