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Notgemeinschaft berät über Klage

Wunstorf Notgemeinschaft berät über Klage

Die Notgemeinschaft Steinhuder Meer berät am Freitag über eine Klage gegen die Neuregelung des Naturschutzgebiets Totes Moor. Die Konkurrenz vom Verein Projekt Steinhuder Meer hat vor einem solchen Schritt indes gewarnt.

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Die Grenze des Naturschutzgebiets soll weiter vom Ostufer des Steinhuder Meeres weg verlagert werden.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. Von einer Provokation hatte der Vorsitzende der Notgemeinschaft, Johannes Franke, im Januar gesprochen, als die Regionsverwaltung ihren letzten Entwurf für die Schutzgebietsverordnung vorgelegt hatte. Die Notgemeinschaft vertritt die Interessen von unterschiedlichen Nutzergruppen auf dem Meer und hat angekündigt, die Auseinandersetzung mit weiteren Schritten fortzuführen.

Das sieht so aus, dass der Verwaltungsrechtler Eckhard David für die Notgemeinschaft bereits prüft, welche Chancen eine Klage hätte. Die Mitglieder sollen nun am Freitag über die weitere Strategie befinden. Die Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Hannoverschen Yacht-Club in Steinhude, Fischerweg 41.

Kurz vor der Versammlung haben die Mitglieder allerdings auch vom Verein Projekt Steinhuder Meer ein Schreiben bekommen. Die Vorstände Andreas Pinne, Bernd Aue und Emke Hillrichs waren zunächst gemeinsam mit  Franke gegen die Pläne der Region vorgegangen, hatten sich aber dann über die Strategie zerstritten. Sie sagen, dass der jetzt geplante Verlauf der Grenzlinie auf dem Wasser ein tragfähiger Kompromiss ist und fürchten, dass nach einer Klage das gesamte Verfahren noch einmal neu aufgerollt werden könnte - mit allen Risiken, dass die freie Wasserfläche dann noch weiter reduziert wird.

Von Sven Sokoll

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