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Notgemeinschaft schreibt an Abgeordnete

Wunstorf Notgemeinschaft schreibt an Abgeordnete

Kurz vor der Entscheidung der Regionsversammlung über das Naturschutzgebiet Totes Moor hat sich die Notgemeinschaft Steinhuder Meer mit einem offenen Brief an die Abgeordneten gewandt. Die Vertretung von rund 4000 Meeresnutzern warnt vor verheerenden wirtschaftlichen Folgen ausgedehnter Schutzzonen.

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Moorgebiet am Steinhuder Meer.

Quelle: Insa Cathérine Hagemann

Steinhude. Der Vorsitzende Johannes Franke weist auch auf die neuen Grenzziehungen hin, die die Region bald auch noch am Westufer des Steinhuder Meeres vornehmen will. "Touristen, Wassersportler und in der Folge auch die Geschäftsleute könnten dem Meer den Rücken kehren." Auch für die Landwirte werde es immer schwerer, ihren Beruf wirtschaftlich tragbar ausüben zu können.

Dabei sei das nicht notwendig, findet Franke: Niemand habe bisher bestritten, dass Flora und Fauna sich am Steinhuder Meer schon sehr positiv entwickelt habe. Das zeige: "Mensch und Natur haben bereits einen Weg des Miteinanders gefunden." Dieses könne so wie bisher erhalten bleiben.

Franke kritisiert, dass viele Einwendungen aus der Meerregion nicht berücksichtigt wurden und sich deshalb Kommunalpolitiker aller Parteien aus den Anrainerorten sehr kritisch zu der letzten Fassung des Entwurfs geäußert haben. Der gefundenen Grenzziehung auf dem Wasser spricht er die Qualität eines Kompromisses weiter ab.

Die Regionsversammlung tagt am Dienstag, 3. Mai. In den Ausschussberatungen war deutlich geworden, dass die rot-grüne Mehrheit das Vorhaben der Verwaltung unterstützt.

Von Sven Sokoll

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