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Entschlammung reicht Notgemeinschaft nicht

Wunstorf Entschlammung reicht Notgemeinschaft nicht

Die Entschlammung im aktuellen Umfang reicht aus Sicht der Notgemeinschaft Steinhuder Meer nicht aus. Ihr Vorsitzender Johannes Franke fordert deshalb erneut ein umfassendes Konzept für eine Sanierung des Sees, bei der auch der Schlamm im notwendigen Umfang entfernt werden kann.

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Nach Ansicht der Notgemeinschaft muss das Steinhuder Meer stärker vom Schlamm befreit werden.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Franke weist darauf hin, dass die Schlammentnahme des Winters 2014/15 mit einem Volumen von 100.000 Kubikmetern mittlerweile schon wieder fast wieder ausgeglichen ist. Denn jährlich wachsen etwa 40.000 Kubikmeter Schlamm nach.

Die Vereinigung der Meeresnutzer sieht ein Schlammproblem aktuell nicht nur vor dem Nordufer, wo das Land in den nächsten Wochen Schlamm entnehmen lassen will. Eine große Schlammbank gebe es auch vor dem Hagenburger Kanal. "Die halbherzigen Maßnahmen und zögerlichen Wiederherstellungen von Schlammpoldern sind geeignet, diesen Zustand beizubehalten und das Meer immer weiter veröden zu lassen", befürchtet Franke.

Nach seiner Ansicht sind die Strömungsverhältnisse im Steinhuder Meer in den vergangenen Jahrzehnten erheblich beeinträchtigt worden, weil tiefe Stellen wie die Deipen sich mit Schlamm gefüllt haben. Politik und Verwaltungen seien in der Verantwortung, hier zu handeln. Nur so können das Meer attraktiv bleiben.

Von Sven Sokoll

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