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Nur wenige beantragen Wohngeld

Wunstorf Nur wenige beantragen Wohngeld

Deutlich weniger Wunstorfer als erwartet beantragen Wohngeld. Gunnar Bratrich vom Fachbereich Soziales weist darauf huin, dass bereits zum 1. Januar eine Reform in Kraft getreten ist, nach der deutlich mehr Haushalte die Berechtigung zu der Unterstützungsleistung hätten.

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Symbolbild

Quelle: Jens Wolf

Wunstorf. Die Stadt bearbeitet die Anträge auf Wohngeld für den Bund, versorgt nach Angaben Bratrichs rund 370 Haushalte mit der Unterstützungsleistung. Berechtigt sind insbesondere Familien mit schmalem Einkommen, die aber nicht Sozialhilfe oder andere Transferleistungen beziehen. "Wir gehen davon aus, dass mit der Novelle vielleicht rund 150 Haushalte mehr in der Stadt die Berechtigung hätten", sagt Bratrich.

Die Summe, die die einzelnen Haushalte bekommen können, ist erhöht worden, ebenso die Mietpreisgrenze. Bratrich und seine Mitarbeiter glauben, dass es zu den neuen Bedingungen noch zu wenig Informationen gibt. Kindergeld werde übrigens auf das Einkommen nicht angerechnet. "Damit sollen insbesondere kinderreiche Familien entlastet werden, die ja große Wohnungen brauchen", erläutert Bratrich. Auch viele Rentner seien sich nicht bewusst, dass sie berechtigt wären, die Unterstützungsleistungen zu beziehen. "Alleinstehende mit einer Bruttorente bis zu 1030 Euro wird empfohlen, einen Wohngeldantrag zu stellen", sagt Bratrich. Liege etwa eine Behinderung vor, erhöht sich die Bruttorente bis 1170 Euro, mit der noch ein Wohngeldanspruch vorliegt.

Bratrich ermutigt Bürger mit niedrigem Einkommen, sich beim Wohngeld-Team zu melden, um einen möglichen Anspruch abklären zu lassen. Die Mitarbeiter sind unter den Telefonnummern (05031) 101425, 101258 und 101455 erreichbar, außerdem per E-Mail an wohngeld@wunstorf.de. Für die Prüfung seien ein Einkommensnachweis, Miethöhe und ein Nachweis über dessen regelmäßige Zahlung (Kontoauszug) nötig.

Von Kathrin Götze

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