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Oldenburger will Flugzeugabsturz auf Fliegerhorst aufklären

Wunstorf Oldenburger will Flugzeugabsturz auf Fliegerhorst aufklären

Einem Teil der Familiengeschichte geht Matthias Stahl aus dem Landkreis Oldenburg gerade nach - und damit auch der Geschichte des Fliegerhorstes. Sein Großonkel Hermann Packebusch soll nach den Erzählungen aus der Familie 1938 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sein.

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Eine Aufnahme aus dem Fotoalbum von Hermann Packebusch aus den Dreißigerjahren.

Quelle: privat

Wunstorf. Ursache waren demnach technische Probleme mit dem Fahrwerk. Aus Packebuschs Zeit in Wunstorf ist ein privates Fotoalbum überliefert.

Auf seiner Suche war Stahl in der vergangenen Woche jetzt auch im Stadtarchiv. Zumindest konnte er in den Sterbelisten tatsächlich den Eintrag finden, dass sein damals 24 Jahre alter Großonkel „am 18. Juli 1938 um 9 Uhr 30 Minuten in der Nähe des Fliegerhorstes Gemarkung Klein Heidorn tödlich abgestürzt“ war. Stadtarchivar Klaus Fesche wies ihn außerdem auf die Fliegerhorst-Chronik von Heiner Wittrock hin, doch darin war der Unfall nicht verzeichnet.

Nach der Veröffentlichung hatte Wittrock allerdings doch Informationen darüber bekommen, wie er am Montag sagte, und zwar vom Sohn eines ehemaligen Soldaten des Boelcke-Geschwaders, das damals unter dem Namen Kampfgeschwader 157 zum Teil auf dem Fliegerhorst stationiert war. Demnach handelte es sich um den ersten tödlichen Absturz in Wunstorf. An der Heinkel He 111 B-2 war ein Motor ausgefallen, Unteroffizier Packebusch konnte das Flugzeug nicht mehr halten. Es stürzte in einen Fichtenwald kurz vor dem Flugplatz. Auch der Bordwart, Unteroffizier Colberg, verlor dabei sein Leben, Beobachter und Funker blieben unverletzt.

Da von der Gemarkung Klein Heidorn die Rede war, geht Wittrock davon aus, dass das Flugzeug im Hohenholz nördlich von Altens Ruh abgestürzt ist. Wer zu dem Absturz noch etwas weiß, kann sich in der Redaktion unter Telefon (05031) 779012 melden.

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