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CDU setzt Plan zur Radwegverlegung durch

Wunstorf CDU setzt Plan zur Radwegverlegung durch

Mit dem Ausbau von Rad- und Fußwegen hat sich der Ortsrat auf seiner Sitzung am Donnerstagabend beschäftigt. Einig waren sich die Mitglieder, dass die Stecke nördlich vom Friedhof bis zur Verlängerung der Glück-Auf-Straße eine Aphaltdecke erhalten soll. Die CDU hatte den Antrag gestellt.

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Über die Wirtschaftswege könnte eine durchgehend befestigte Radverbindung zur Bundessstraße 441 entstehen, damit Radfahrer nicht auf der Steinhuder Straße (im Vordergrund) fahren müssen.

Quelle: Sven Sokoll

Bokeloh. Der Schotterweg werde von vielen Friedhofsbesuchern genutzt, die auf einen Rollator angewiesen seien, argumentiert die CDU-Fraktion.

Sie habe sich auch dafür ausgesprochen, den ausgewiesenen Radweg von der Kreisstraße 346 auf den parallel verlaufenden Wirtschaftsweg - zwischen Glück-Auf-Straße bis zur Bundesstraße 441 - zu verlegen, teilte Bürgermeister Matthias Waterstradt mit. Die Strecke sei für Radfahrer "einfach gefährlich". Dass dort häufig gerast werde, habe auch der CDU-Politiker Axel Brockmann aus eigener Erfahrung berichtet.

Der Argumentation kann die SPD nur bedingt folgen. Werde der Schotterweg als Radweg ausgewiesen, müssten Radfahrer aus Richtung Steinhude auf dem Weg zum Freibad einen Umweg in Kauf nehmen, sagt SPD-Politikerin Helga Ebel. "Jugendliche nehmen aber nur den kürzesten und bequemsten." So würden sie weiterhin die Steinhuder Straße nutzen, die die SPD als "sicher" ansieht. Außerdem müssten die Radfahrer dort die Straße queren, wo es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gebe. "Das wollen wir nicht mittragen", begründet Ebel die Ablehnung des Antrags. Außerdem sei die Schotterung des letzten Stücks am Ende des Plattenwegs für Wanderer und Radfahrer ausreichend.

Für die Zukunft hat der Ortsrat eine neue Brücke von der Schule, Am Eichkamp, zur Straße Am Fohlenstall wieder mit in die Investitionsplanung aufgenommen. Bei der Realisierung hofft der Bürgermeister auf Zuschüsse aus dem Leader-Programm für ländliche Entwicklung, damit das Projekt realisiert werden kann.

Bereits fertiggestellt ist auf dem Friedhof der Bereich um den Findling als Ablagestelle für Grabschmuck. Zwei Urnenbeisetzungen unter den Bäumen hätten bereits stattgefunden, sagte Ebeling. Die Frage an die Verwaltung nach den beiden Bänken, die CDU, SPD und Grüne in einem gemeinsamen Antrag gestellt hatten, hatte sich bereits erledigt. Sie stehen schon. "Der Bereich ist sehr schön geworden." So einen runden Findling habe sie noch nie gesehen, sagt die SPD-Politikerin.

Wer seine Angehörigen auf der einer bepflanzten, kleinen Hügelgrabanlage bestatten lasen möchte, muss sich gedulden. Die Urnenbeisetzung werde erst ab Januar nächsten Jahres möglich sein. Ebenso steht der Preis für diese Bestattungsart noch nicht fest.

Von Rita Nandy

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