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Ortsrat fordert Zahlen zu Mehrzweckhalle

Wunstorf Ortsrat fordert Zahlen zu Mehrzweckhalle

Für eine Sanierung der Mehrzweckhalle Großenheidorn ist für die nächsten Jahre kein Geld im Haushalt eingeplant, und die Stadtverwaltung setzt auch bei ihrer Arbeitskraft die Prioritäten anders. Das zu ändern hat der Ortsrat sich am Mittwoch als gemeinsames Ziel gesetzt.

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Ein Arbeitskreis soll Vorstellungen für die Zukunft der Großenheidorner Mehrzweckhalle entwickeln.

Quelle: Sven Sokoll

Großenheidorn. Allerdings waren die ersten Vorstellungen darüber unterschiedlich, auf welchem Weg das Ziel erreicht werden kann. Die Mehrheit aus SPD und Grünen beantragte einen Arbeitskreis einzusetzen, um gemeinsam mit dem Sportverein MTV, Schützen, Feuerwehr und Trägergemeinschaft die Wünsche für die Sanierung abzustimmen. "So können wir zunächst sehen, was wir eigentlich wollen", begründete das die Sprecherin Elisabeth Stege.

Die CDU hält das noch für verfrüht: "Das ist derzeit noch völlig sinnlos. Wir müssen erst die Mittel in den Haushalt bekommen", sagte Colette Thiemann. Dafür aber, so ihr Kollege Manfred Wenzel, fehle im Moment noch jede Grundlage. Eine zwei Jahre alte Stellungnahme eines Architekten bezog sich vor allem darauf, wie der Handball-Spielbetrieb bis zur Oberliga weiter möglich bleiben kann. "Das ist für mich aber noch kein Gutachten über den Sanierungsbedarf", sagte der Unionspolitiker.

Die Fraktionen einigten sich, beide Wege parallel zu gehen. Der Arbeitskreis wird gebildet, gleichzeitig soll die Verwaltung den Auftrag bekommen, mehr Daten zum Zustand der mehr als 40 Jahre alten Halle zu liefern. Unabhängig davon wird das Gebäude wahrscheinlich noch in diesem Jahr einen behindertengerechten Zugang bekommen.

Initiative übergibt Unterschriften

Wenige Tage vor dem Ausbaubeginn bei der Klosterstraße hat die Anwohnerinitiative im Ortsrat 300 Unterschriften überreicht, die sich gegen die geplante Sperrung des westlichen Straßenschenkels am früheren Feuerwehrgerätehaus wenden. Für die Stadtverwaltung betonte Hendrik Flohr zum wiederholten Mal, dass der Ausbaubeschluss in seinen Grundzügen feststeht. Einzelne Details wie der Zugang zur Kirche werden aber noch betrachtet. Dass die Verwaltung wie gefordert auch noch mal über den westlichen Schenkel nachdenken wird, dafür gab es am Mittwoch keine Hinweise. Der Ausbau soll in der nächsten Woche beginnen und bis September dauern.

Von Sven Sokoll

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