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Luther wollen von Bahnprogramm profitieren

Wunstorf Luther wollen von Bahnprogramm profitieren

Mit weniger Lärm will die Bahn deutschlandweit bis 2020 an ihren Strecken Anwohner belasten und hat dafür ein spezielles Programm aufgelegt. Dass Wunstorf davon nicht profitiert, dazu hat Uwe-Karsten Bartling (SPD) sich im Ortsrat Luthe am Donnerstag enttäuscht gezeigt und fordert Nachbesserungen.

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Weniger Bahnlärm wird bei Luthe entstehen, wenn die alte Brücke am Luther Forst ersetzt worden ist.

Quelle: Sven Sokoll

Luthe. Für die Stadtverwaltung wies Alexander Stockum darauf hin, dass dies vor allem erreicht werden soll, wenn über die Umsetzung der Alpha-(E)-Lösung debattiert wird. Dabei wird der Verkehr auf der Nienburger Strecke verdichtet, Verbesserungen für die Anwohner sind zugesagt. Lärmminderung ist allerdings auch zu erwarten, wenn die Bahn ihre neue Brücke am Luther Forst in Betrieb nehmen wird.

Beim Straßenverkehr hat der Ort mit einer steigenden Belastung dadurch zu rechnen, dass eine Leinebrücke im Verlauf der B6 in Neustadt für den Schwerlastverkehr gesperrt ist. Bei einer Besprechung in der nächsten Woche will die Stadt sich aber dafür einsetzen, dass die Strecke über Luthe und Blumenau zumindest nicht als offizielle Umleitungsstrecke ausgewiesen wird.

Beschlossen hat der Ortsrat nach neuerlichen Gesprächen mit den Betroffenen, vor dem Friseurladen an der Hauptstraße nur zwei der drei Parkplätze zu streichen, die den Verkehrsfluss stören. Die Plätze auf dem Hof, die bei einem Ortstermin als Alternative betrachtet wurden, stehen für die Kunden des Friseurs nach Angaben von Ortsbürgermeister Rolf Hoch (SPD) nämlich doch nicht zur Verfügung. Für die CDU wies Heinz-Gerhard Kück darauf hin, dass es auf der anderen Seite noch zwei Parkplätze gibt, die die zuständige Arbeitsgruppe der Initiative Luthe 2020 eigentlich auch nicht mehr wollte.

Einmütig wurden Luther Forderungen an den Haushalt beschlossen. Einzig der Wunsch, ab nächstem Jahr einen Kunstrasensportplatz zu planen, stieß beim Grünen-Vertreter Wolfgang Schulz-Binz auf Widerstand. Weite Wünsche sind eine Grundsanierung der Grundschule, Planung ab 2019, eine Randstundenbetreuung dort, ein Fußweg Im Stadtfelde, ein Bolzplatz an noch festzulegender Stelle und eine Hunde-Freilaufwiese.

Die Luther Politiker von SPD und CDU wollen bei ihren Stadtratsfraktionen darauf hinwirken, dass Anlieger nach Straßenausbauten die Rechnungen der Stadt über Ausbaubeiträge wenigstens teilweise von der Steuer absetzen können, was bisher noch problematisch ist. Die Handwerkerleistungen müssen dafür separat ausgewiesen werden. Nach Angaben von Stockum denkt die Verwaltung darüber nach, die Bauunternehmen künftig mit Klauseln in den Ausschreibungen dazu zu verpflichten, es in ihren Rechnungen getrennt zu benennen.

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