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Verkehr: Ortsrat mahnt Nachbesserungen an

Wunstorf Verkehr: Ortsrat mahnt Nachbesserungen an

Verärgert haben Mitglieder des Ortsrats Steinhude darauf reagiert, wie die Stadtverwaltung mit ihrer Wunschliste für den Verkehr rund um die Supermärkte Lidl und Combi umgegangen ist. Deshalb hat das Gremium die Forderungen am Mittwoch noch einmal untermauert.

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Die Einbahnstraßenregelung im Ottenlock, in den dieses Auto fährt, soll nach dem Wunsch des Ortsrates im oberen Teil umgedreht werden.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. Im April hatte der Ortsrat sich den umgebauten Bereich angesehen und Nachbesserungen angemahnt. "Das ist aber unbefriedigend beantwortet worden", sagte Michael Oswald (CDU), der große Teil der Liste sei zurückgewiesen worden. Zu den Wünschen gehört unter anderem, am Zebrastreifen über die Großenheidorner Straße in Höhe Lidl Wartende für Autofahrer besser sichtbar zu machen und im Tiefental für einen besseren und sichereren Verkehrsfluss zu sorgen. Dazu soll auch die Forderung beitragen, im abzweigenden Ottenlock die Einbahnstraßenregelung im oberen Teil umzukehren. "So kann man jedenfalls nicht damit umgehen", mahnte auch Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer (SPD).

Er teilte auch mit, dass die nahe Postagentur zum Ende des Jahres aufgegeben werden soll. Der Konzern ist auf der Suche nach einem neuen Partner für Steinhude.

Ähnlich wie im Bauausschuss wurde der Entwurf für den Ausbau des Strandterrassen-Vorplatzes wohlwollend aufgenommen. Oswald schlug vor, von der Wasserkante eine Treppe bis auf das Platzniveau zu bauen, damit Menschen darüber mit dem Wasser in Berührung kommen. Das wäre auch ein Sicherheitsfaktor, wenn mal jemand ins Wasser fällt.

Einstimmig hat der Ortsrat sich im nichtöffentlichen Teil dafür ausgesprochen, den Wochenmarkt auf den Platz an der Friedenseiche zu verlagern. Dafür hatten sich die Geschäftsinhaber am bisherigen Standort Graf-Wilhelm-Straße ausgesprochen.

Kritik hat der Ortsrat am geplanten Abriss der stillgelegten Toilettenanlage am Badeinsel-Parkplatz geübt. Toiletten seien im Ort knapp, und auch ein Konzept für einen ausgeweiteten Betrieb der Sanitärräume auf der Insel liege noch nicht vor.

Der Steinhude-Express , eine stilisierte Eisenbahn auf der Straße, die Touristen zwischen Badeinsel und Strandterrassen befördert, will nach einem Antrag bei der Stadt sein Streckennetz weiter ausdehen, zur Weberei Seegers, zum Meerbahn-Museum, zur Mühle Paula und zum Wasser-Erlebnispark am Hohen Holz. Eine Verlagerung der Haltestelle an den Strandterrassen ist offenbar schon umgesetzt. Auch wenn es einzelne Kritikpunkt gibt, betont Bredthauer doch, dass der Express insgesamt seine Funktion gut erfülle.

Der Schaumburg-Lippische Heimatverein will im Ort weitere historische Informationstafeln aufbauen, die den Wilhelmstein, die Burg und die Kastenmangel würdigen. Im Gespräch ist auch noch ein Schild an der Winde, mit der früher am Hafen die Personenschiffe an Land gezogen wurden. Ratsherr Bernd Wischhöver hat sie für die Nachwelt erhalten und will sie auf seinem Grundstück An der Trift präsentieren.

Eine Wunschliste haben auch Vertreter des Jugendparlaments nach Recherchen unter Kindern und Jugendlichen aufgestellt, weil Bredthauer darum gebeten hat. Für Steinhude kam dabei unter anderem die Rückkehr einer Skateanlage, eine Graffiti-Fläche, Bolz- und Basketballplatz und ein Open-Air-Kino heraus. Dass eine Kartbahn wohl nicht schnell zu realisieren sein kann, räumten die Jugendparlamentarier aber gleich ein. Das gilt wohl auch für eine größere Sporthalle an der Grundschule.

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Auf der Lidl-Seite (links) soll der Fußweg am Zebrastreifen in die Fahrbahn vorgezogen werden, damit Wartende aus Sicht der Autofahrer nicht hinter parkenden Wagen verschwinden.

Quelle: Sven Sokoll
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