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Mühlensanierung soll bald beginnen

Wunstorf Mühlensanierung soll bald beginnen

Gut, dass keine Gewerbebrachen von Dauer entstehen: Unter diesem Tenor hat der Ortsrat Wunstorf am Mittwoch die geplanten Um- und Neubauprojekte für die frühere Mühle Langhorst und das einstige Autohaus Sölter begrüßt. Fragen bleiben aber in beiden Fällen noch genug zu klären.

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In und an der Mühle Langhorst soll neuer Wohnraum entstehen.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. "Das ist ein Standort, der mich begeistert hat", sagte Rainer de Groot, Geschäftsführer des Investors Hoffsteed Wunstorf, in der Sitzung über das Mühlenareal, das an Bürgerpark und Auedamm grenzt. Er habe eine lange Erfahrung im Umgang mit historischen Gebäuden und will mit der Sanierung des Mühlengebäudes schon im Juli beginnen, um die Substanz zu erhalten.

Dort sollen Wohnungen entstehen, ebenso wie in einem dreigeschossigen Neubau nördlich der Mühle, wo bisherige Lagerhallen weichen werden. In einer späteren Phase, die nach der Absicht des Investors aber nicht allzu lange auf sich warten lassen soll, wird dann weitere Wohnbebauung bis hin zur Straße In den Ellern folgen. "Wir haben eine Marktanalyse gemacht und festgestellt, dass es in Wunstorf eine außerordentlich hohe Nachfrage nach Wohnraum gibt", sagte de Groot im Ausschuss.

"Geht das nicht auch eine Nummer kleiner", ließ Grünen-Politiker Bernd Reinhold leise Zweifel anklingen, insbesondere wegen der Nachbarschaft zum Bürgerpark.  Die Planer entgegneten aber, dass der Abstand der Bebauung dort sogar etwas größer wird. Ein Teil der vorhandenen Grüns auf dem Mühlengelände selbst bleibt erhalten. de Groot ist sicher, dass das Vorhaben mit seinen gestaffelten Höhen sich insgesamt ordentlich in die Umgebung einfügen wird. Wenn doch leichte Eingriffe in den Bürgerpark notwendig werden, könnte an anderer Stelle für Ausgleich gesorgt werden.

Volksbank-Studie ist bisher nur vorläufig

Wohnungen, Büros und Praxen, darunter auch eine Filiale der Volksbank Nienburg, wollen deren Immobilientochter und die Norddeutsche Wohnbau GmbH gemeinsam in zwei gekrümmten Riegeln auf dem Gelände des früheren Autohauses Sölter unterbringen. „Das ist ein sehr exponierter Platz, wir sollten auf eine vernünftige Gestaltung deshalb Wert legen“, sage Kirsten Riedel (SPD).

Ähnlich äußerte sich Bernd Reinhold vom grünen Gruppenpartner, der von einem „Einfallstor in die Innenstadt“ sprach. Riedel freute sich über das große Angebot an Wohnraum, empfindet die Büro- und Praxenfläche aber als reichlich.
Für die Verwaltung bot Peter Pfadenhauer an, für die weitere Planung ein Modell anfertigen zu lassen. Er betonte auch: „Die bisherige Studie, die vorliegt, ist nicht das letzte Wort.“ So sei denkbar, die geraden Seitenwände des in der ersten Reihe viergeschossigen Komplexes noch aufzulockern.

Von Sven Sokoll

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