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Schule besteht halbes Jahrhundert

Wunstorf Schule besteht halbes Jahrhundert

Die Otto-Hahn-Schule (OHS) ist am 1. Dezember 1966 als eigenständige Realschule unter Leitung von Rektor Armin Domscheit an den Start gegangen. Das 50-jährige Bestehen soll am Sonnabend, 27. August, ab 11 Uhr mit einem großen Fest gefeiert werden.

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Das Gebäude der Otto-Hahn-Schule wurde nach dem Brand 1985 neu errichtet und 1988 eröffnet.

Quelle: Lütjens

Wunstorf. Dazu sind auch ehemalige Schüler und Lehrer sowie Wunstorfer Bürger eingeladen. Seitdem haben Generationen von Schülern die Schule absolviert, unterrichtet von zahlreichen Lehrern, geleitet von bislang vier Rektoren.

Helga Radtke leitet die Schule seit 2008. Sie war die erste Frau an der Spitze. Radtke folgte auf Klaus Noga, der die Otto-Hahn-Schule seit 1990 geleitet hatte. Sein Vorgänger, Hannes Przygodda, war fünf Jahre im Amt. Aktuell besuchen 388 Schüler den Realschulzweig und 187 Schüler den Hauptschulzweig.

Die Zusammenlegung der beiden Schulformen nach Auflösung der Orientierungsstufe gehört zu den Veränderungsprozessen, die die Schule in den vergangenen zehn Jahren geprägt haben. Umbauten für nur noch eine Verwaltung, die Zusammenlegung der Kollegien und die pädagogische Ausgestaltung mussten bewältigt werden.

Berufsorientierung bildet an der OHS einen Schwerpunkt. Dazu zählt auch die jährliche Berufsmesse, die von der Schule ins Leben gerufen wurde. Dafür ist sie vor rund einem Jahr mit dem Gütesiegel Berufswahl- und Ausbildungsfreundliche Schule ausgezeichnet worden. Ebenfalls 2015 erhielt die Schule den Schülerfriedenspreis für Zivilcourage. Projekte zur Friedensarbeit und dem friedlichen Umgang der Kulturen leisten dazu einen Beitrag. Alle zwei Jahre gibt es den Jugendkongress für „Vielfalt und Toleranz“.

„Eine weitere große Herausforderung stellte vor zwei Jahren die Integration und Förderung der Flüchtlingskinder dar“, sagte Radtke. Sie werden in zwei Sprachlernklassen unterrichtet. Bereits fünf Jahre zuvor wurde die erste Integrationsklasse eingerichtet. Dazu gehört auch die enge Zusammenarbeit mit den benachbarten Förderschulen.

Das Ganztagsschulangebot wurde weiter ausgebaut. Seit sieben Jahren besteht der Schulsanitätsdienst in Kooperation mit den Johannitern. Zu den Höhepunkten im Schulleben gehören auch die Musical-Inszenierungen unter Leitung von Kerstin Petersen. Seit 1996 unterstützt der rührige Förderverein die Schule.

Einschneidendstes Erlebnis in der Historie der Schule war der Brand am 24. August 1985, bei dem sie komplett zerstört wurde. 260 Schüler und 23 Lehrer waren auf Schulen in der gesamten Stadt verteilt. Statt eines Flachbaus mit Fertigbauleichtwänden konzipierte Architekt Wilfried Ziegemeier einen modernen Bau in Ziegelbauweise mit Klassen- und Fachräumen, Mediathek, Lehr- und Freizeitbereich. In diesen zogen Schüler und Lehrer am 19. April 1988 ein. Der Neubau kostete rund 11,5 Millionen Mark.

Mit einem großen Schulfest feiern Schüler, Eltern, Lehrer, Ehemalige und Wunstorfer Bürger am Sonnabend, 27. August, von 11 bis 15.30 Uhr das 50-jährige Jubiläum. Vorgesehen sind viele Aktionen, bei denen Mitmachen ausdrücklich erwünscht ist.

Den Besuchern werden Musik, Aufführungen, Kinderschminken und Rundgänge durch die Schule geboten. Die Ergebnisse der Projektwoche werden präsentiert, darunter auch die Jubiläumsschrift. Sie wurde von der Stadtsparkasse und der Volksbank Nienburg über den Förderverein gesponsert. Geplant sind auch ein Schullogo sowie der Verkauf schuleigener T-Shirts und Taschen. Ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken steht den Gästen zur Verfügung.

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