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Gemeinsame Linie bei Wohnraumentwicklung

Wunstorf Gemeinsame Linie bei Wohnraumentwicklung

Der Verwaltungsausschuss hat in seiner Sitzung am Montag bei zwei strittigen Themen etwas mehr Konsens schaffen können. Bei der Schaffung von neuem Wohnraum gibt es damit jetzt eine einheitliche Linie. Eine große Mehrheit stimmte für Änderungen des Radverkehrs an der Klein Heidorner Straße.

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Die Wunstorfer Verwaltung soll nach Flächen für den Eigenheimbau und günstigeren Wohnraum suchen.

Quelle: Jens Büttner

Wunstorf. Die rot-grüne Mehrheitsgruppe und die CDU hatten beide eigene Anträge gestellt, wie es jetzt mit dem Wohnbau weitergehen soll - wobei die CDU einen besonderen Akzent auf ein hohes Tempo gelegt hat. "Inhaltlich waren die Anträge aber fast deckungsgleich, so dass wir sie jetzt zusammengefasst und einstimmig beschlossen haben", berichtete Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt nach der Sitzung hinter verschlossenen Türen.

Die Verwaltung, die jetzt passende Flächen für Eigenheime und günstigen Wohnraum suchen soll, machte in der Sitzung aber deutlich, dass die Stadt sozialen Wohnungsbau im Alleingang kaum wird stemmen können. "Dazu brauchen wir Bundes- und Landesprogramme", betonte der Bürgermeister.

Beim Streit um den Radverkehr auf der Klein Heidorner Straße beharrte die Verwaltung darauf, dass sie den bisherigen Radverkehr in beiden Richtungen auf dem östlichen Weg schon aus haftungsrechtlichen Gründen nicht in dieser Form belassen kann. Nach heutigen Standards gilt der Weg als zu schmal dafür, das Unfallrisiko als zu hoch. Die CDU hatte Veränderungen dort für unnötig befunden und will auch keine Verkehrsinsel am Ortseingang. Im Verwaltungsausschuss fiel die Mehrheit für das Konzept jetzt aber größer aus als im Umweltausschuss.

Von Sven Sokoll

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