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Pläne für die neue Station sind gezeichnet

Wunstorf Pläne für die neue Station sind gezeichnet

Das Klinikum der Region plant einen Neubau für die Kinder- und Jugendpsychiatrische Abteilung. Zwischen dem denkmalgeschützten Bau der Abteilung an der Gustav-Kohne-Straße und der Straße Im Rehmoore soll der Neubau entstehen.

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Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Etwa 24 stationäre Plätze wird es dort geben. Damit soll endlich das Vorhaben einer geschützten Krisenstation für Kinder- und Jugendliche umgesetzt werden. Zudem wird die Station drei der Kinder- und Jugendpsychiatrie in dem Neubau untergebracht. Das bestehende Gebäude dieser Station an der Straße Im Rehmoore wird abgerissen. Das Land beteiligt sich an der Einrichtung der Krisenstation.

Bislang umfasst die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wunstorf 30 Betten, allerdings sind dabei keine Teil einer geschützten Krisenstation. „Die wird aber unbedingt gebraucht“, sagt der Kaufmännische Direktor des Klinikums, Johannes Brack. Es handelt sich um eine geschlossene Station, in der besonders gefährdete Kinder und Jugendliche therapiert werden. Bisher können solche Kinder im Wunstorfer Klinikum nicht adäquat untergebracht werden. Beispiel: In der neuen Station wird es besondere Toberäume geben, damit sich stark aggressive Kinder abreagieren können.

Der Stationsneubau ist eingebettet in ein Konzept für die Neuausrichtung der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dazu zählt auf lange Sicht ein weiterer Neubau und die Sanierung des denkmalgeschützten Hauses an der Gustav-Kohne-Straße, in dem die Stationen eins und zwei der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht sind.

Der jetzt geplante Neubau für die geschützte Station und die Station drei wird etwa 6,5 Millionen Euro kosten. Bis Mitte nächsten Jahres sollen die Pläne genehmigt und von der Oberfinanzdirektion geprüft sein. Die Förderzusage des Landes wird im Sommer erwartet. „Baubeginn ist frühestens im vierten Quartal 2016“, sagte Brack in einem Gespräch mit der Leine-Zeitung. Das Haus wird mit Doppelzimmern und zwei Einzelzimmern ausgestattet. Der Plan des Büros Haid und Partner aus Nürnberg sieht unter anderem einen Lichthof vor, um den sich Speiseräume und Küche gruppieren. Das modern gestaltete Gebäude soll sich in die gewachsene Umgebung einfügen. An den Überlegungen war auch die Stadt beteiligt.

von Albert Tugendheim

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