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Schüler probieren sich als Politiker aus

Wunstorf Schüler probieren sich als Politiker aus

"Pimp your Town!" heißt es ab nächster Woche erstmals in Wunstorf. In einem Planspiel können Schüler der neunten und zehnten Jahrgänge sich selbst als Politiker ausprobieren - und das an den echten Schauplätzen und unterstützt von echten Kommunalpolitikern.

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"Pimp Your Town!" gab es auch in Laatzen (Bild) schon - ab nächster Woche versuchen sich Wunstorfer Schüler als Kommunalpolitiker.

Quelle: Tobias Lehmann

Wunstorf. Der Verein Politik zum Anfassen hat das Projekt schon in vielen niedersächsischen Städten initiiert. Zunächst läuft es am Donnerstag und Freitag, 12. und 13. Mai, in den Schulen und dann am Mittwoch, 18. Mai im und um das Rathaus. "Die Schüler gestalten Fraktions- und Ausschusssitzungen und zum Abschluss auch eine Ratssitzung", sagte Stadtsprecher Hendrik Flohr. Einige echte Politiker haben schon signalisiert, dass sie mitmachen wollen. Angemeldet sind zwei Klassen vom Hölty-Gymnasium, eine vom Steinhuder Gymnasium und wahrscheinlich auch noch eine von der IGS. "Wenn dabei neue Ideen herauskommen, kann der Rat sie dann auch aufgreifen", betonte Flohr. So könnte dann aus Spiel sogar Realität werden.

Über Wunstorfs etabliertes Mitbestimmungsorgan für die Jugendlichen, das Jugendparlament, hat es unterdessen Meinungsverschiedenheiten zwischen der rot-grünen Ratsmehrheit und Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt gegeben. Die Mehrheit hatte sich festgelegt, dass sie in der Wahlordnung, die gerade beraten wird, den Passus über ein vereinfachtes Wahlverfahren streichen will. Ihrer Ansicht sollen die demokratischen Gepflogenheiten aus pädagogischen Gründen weiter eingeübt werden, auch wenn nur die benötigten 17 oder noch weniger Kandidaten zur Verfügung stehen. Im Verwaltungsausschuss haben die Vertreter Anfang dieser Woche dann auch entsprechend abgestimmt.

Eberhardt ärgerte sich darüber, weil das Jugendparlament selbst dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig befürwortet hatte, dann die Kandidaten automatisch als gewählt zu betrachten. Über die Änderungen muss noch der Rat befinden.

Von Sven Sokoll

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