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Polder wird ab dieser Woche stabilisiert

Wunstorf Polder wird ab dieser Woche stabilisiert

Die Entschlammung des Steinhuder Meeres soll in diesem Winter vor dem Nordufer weitergehen. Die koordinierende Domänenverwaltung des Landes kann ihren Zeitplan aber nicht mehr ganz einhalten. Erst ab dieser Woche stabilisiert eine Fachfirma den Ostpolder des Polders Kolkdobben in Mardorf.

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In diesem Winter soll wieder Schlamm aus dem Steinhuder Meer kommen.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. Er soll den Schlamm aufnehmen. "Leider haben die Vorbereitungen dafür länger gebraucht als gedacht", sagt Dezernatsleiter Conrad Ludewig. Er hofft, dass die Arbeiten am Polder im Oktober abgeschlossen werden können. Wenn er sieht, dass sie auf einem guten Weg sind, will er dann bald die Ausschreibung für die Entschlammung starten. Um im FFH-Schutzgebiet entschlammen zu dürfen, muss die Domänenverwaltung auch bei der Region noch eine Genehmigung einholen.

Geplant ist rund 150.000 Kubikmeter Schlamm vor allem im Bereich der Jugendherberge zu entfernen, kleinere Mengen auch am Steg an der Weißen Düne und an einer weiteren Steganlage dazwischen. "Es kann aber auch sein, dass sich wie bei der vergangen Aktion am Südufer noch weitere Bereiche ergeben, die wir noch machen lassen", sagte Ludewig. Geld ist dafür da, weil im letzten Winter nicht entschlammt worden ist. Der Dezernatsleiter hofft, dass die Arbeiten bis zum Beginn der nächsten Saison zum Ende kommen.

Parallel läuft beim Gewerbeaufsichtsamt das Verlängerungsverfahren für den Polder in Großenheidorn, der seinerzeit nur für 15 Jahre genehmigt worden war. Alle Unterlagen mitsamt zwei Einwendungen von Anwohnern werden dort in den nächsten Monaten geprüft und bewertet. Ludewig ist aber optimistisch, dass der Polder auch weiterhin für den Schlamm benutzt werden darf, weil es in den letzten Jahren keine ernsthaften Probleme gegeben habe.

Als eher unrealistisch sieht er eine mögliche Erweiterung des Großenheidorner Polders, für die die Region im Verfahren zum Naturschutzgebiet Totes Moor noch eine Fläche vorgesehen hat. Denn die wäre noch näher an der Wohnbebauung. Die Domänenverwaltung will sich darauf konzentrieren, weitere Flächen am Nordufer zu finden, um noch mehr Schlamm aus dem Meer holen zu können.

Von Sven Sokoll

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