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Polizei bittet um viele Hinweise

Hagenburg Polizei bittet um viele Hinweise

Bei einem Informationsabend der CDU Hagenburg zum Einbruchschutz hat der Präventionsbeauftragte der Polizei die Bürger um ihr Mithilfe gebeten. Sie sollen möglichst oft Verdächtiges melden.

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Die Polizei hat in Hagenburg die Bürger zur Wachsamkeit aufgerufen, um Einbrüche zu verhindern. 

Quelle: imago stock&people

Hagenburg . Einbrüche, gerade in der dunklen Jahreszeit, machen die Hagenburger offenbar nervös. Auf Initiative der Ratsfrau Heike Schweer hat der CDU-Ortsverband erneut den langjährigen Präventionsbeauftragten der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, Axel Bergmann, ins Mehrzweckhaus eingeladen.

Bergmann verteilte gleich zu Beginn des Abends Lob: „Machen Sie weiter so“, sagte der Polizist, an die rund 70 Besucher gewandt. Aus keinem Ort kämen so viele Hinweise wie aus Hagenburg. Die Hemmschwelle bei der Polizei anzurufen, sei zum Glück gesunken. „Wir brauchen Ihre Augen und Ohren“, meinte er.

Bergmann ließ keinen Zweifel, dass jeder Einbruch einer zu viel ist. „Aber Sie waren hier in Hagenburg schon viel schlimmer dran“, sagte er mit Blick auf die Statistik.

Während die Polizeiinspektion für das Gesamtgebiet ein Zehn-Jahres-Hoch an Einbrüchen verzeichnet, sinke gegen den Trend die Zahl der Einbrüche in Hagenburg. Der Experte führte dies unter anderem auf den hohen Druck, der von der Polizei, aber auch von Beobachtern aus der Bevölkerung ausgehe, „und ein großes Paket von Maßnahmen“, das bereits greife, zurück.

Bergmann warnte davor, wie in der Facebook-Gruppe Hagenburg geschehen, in einem vermuteten Zusammenhang mit Einbrüchen Fotos ins Internet zu stellen: „Keine Menschen, keine Fahrzeuge“, sagte er. Er wolle aus solchen Aktionen den Schwung nehmen, weil man damit „Dinge lostreten könne, die sich nicht mehr einfangen lassen“.

Selbst der Polizei reichten im Regelfall telefonische Hinweise. „Falls wir ein Bild brauchen, sagen wir, wohin wir das geschickt haben wollen.“

Ausführlich ging Bergmann im Laufe des Abends auch noch einmal auf bauliche und technische Möglichkeiten ein, Einbrüche zu verhindern.

Auf Nachfrage versuchte er, auch die Befürchtung zu nehmen, dass die Hagenburger am Rande des Landkreises, weit entfernt von Stadthagen, generell mit längeren Anfahrtzeiten der Polizeiwagen zu rechnen hätten. Bergmann verwies auf das „ausgeklügelte Einsatz-Interventionskonzept“, in das unter anderem auch Streifenwagen aus Wunstorf eingebunden seien.

Von Jan Peter Wiborg

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